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Flores musice omnis cantus Gregoriani
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PROOEMIUM.

plorat divinum auxilium pro opere suo utiliter complendo ethaec pars satis lucide in textu declaratur.

15 Musica subscriptis fiat tibi cognita dictis,

In cordis cista si tu bene fixeris ista,

Istinc bis binas, quae servant ordine, partes. [10]

Per primam partem discas soleare 1 per artem.

Jungit mensuras monocordis altera puras,so Tertia datque modos perfecte noscere cunctos,

In quorum formis cantus contexitur omnis.

Quartaque cunctorum dat formas nosse tonorum,

Ut valeas clare psalmos ex arte tonare.

Praemisso prooemio autor prosequitur suum intentum. Etdividitur lisec pars in duas. In prima dividit opus istud in quatuorpartes sive in quatuor capitula, annectens cujuslibet capituli ma-teriam, de qua tractat. Secundo subjungit illa per ordinem. Se-

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göttlichen beistand an zu förderlicher Vollendung seines Werkes undist dieser theil aus dem texte schon von selber genugsam deutlich zuersehen. ,,[15] Musica werde in folgenden versen dir kund, wenn indes herzens Schreine du wohl sie bewahrest, und damit die vier theile,die sie der reihe nach geben. Der erste lehrt mit kunst dich die ton-leiter singen. Der zweite weist das reine maaß dem saitenspiel an.[20] Im dritten lernst von grund die sämmtlichen weisen 2 du kennen,in deren formen aller gesang sich beweget. Die vierte lehrt allertöne 3 arten erkennen, daß du mit kunst und mit verstand vermö-gest die psalmen zu singen i . Nach dem eingang geht der dichternun seinem plan nach, und zwar tlieilt sich dieser theil in zwei. Imersten theilt er sein werk in vier hauptstücke und gibt von jedem seinen

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1 So nach dem manuscript statt soluere im druck. 2 Modi, unsreintervalle. 3 Unsre tonarten. 4 Hugo befolgt so im wesentlichen ganzdie Ordnung, die Guido von Arezzo in seinem Micrologus de disciplina artismusicae als in seinem hauptwerlce genommen hatte. Unser erstes kapitel istdas zweite hei Guido; sein drittes und sechstes handelt vom monochorde; dasvierte von den Intervallen, das fünfte noch besonders von der octave; daszwölfte und dreizehnte von den tonarten; das fünfzehnte, de commode com-ponenda modulatione, von den neumen der metrik (siehe bei uns vers 604bis 606). Vgl. Forkel, allg. geschichte der musik II, 247 251. Die form derleoninischen verse hatte gleichfalls Guido in seinen Kegul® music® ange-wandt. Forkel 1. c. 258 f.