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1 (1897)
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196
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zeigte sich nach Zusammenzählung oller Fälle, dass eine gewisseArt von Rechtecken ein so grosses Uebergewicht in der Zahl derBevorzugungen hatte, überhaupt eine solche Ordnung in der Rei-henfolge der Bevorzugungen herauskam, dass diess nicht von Zu-fälligkeiten abhängig gemacht werden konnte.

Der Erfolg war dieser: Nur in sehr wenigen Fällen wurdeein Urtheil ganz verweigert, aber auch nur in wenigen Fällen,obwohl es deren einige gab, war das Urtheil sehr entschieden undsicher. Meist fand längeres Schwanken statt; und wenn mansich schon für ein Rechteck entschieden hatte, zog man nachhermanchmal bei demselben Versuch, sich corrigirend, noch ein ande-res vor oder man blieb zwischen zwei, drei oder gar vier Recht-ecken schwankend*). Wurde der Versuch mit denselben Personenzu einer andern Zeit, nachdem der Eindruck des frühem erloschenwar, wiederholt, wie es einigemale geschah, so wurde statt desbeim frühem Verzüge vorgezogenen Rechtecks nicht selten ein an-deres, dem Verhältnisse nach benachbartes, vorgezogen. Trotzdieser Unsicherheit im Einzelnen zeigt doch die obige Tabelle sehrentschiedene Resultate im Ganzen.

In der That wird man nicht ohne Interesse bemerken, wievom goldnen Schnitte ab die Vorzugszahlen Z nach beiden Seitenabnehmen, die Verwerfungszahlen z nach beiden Seiten zuneh-men, und zwar beides bei männlichen wie weiblichen Individuen,und dass das procentale Verhältniss des Z zur Gesammtzahl für Qbei m. und w. fast ganz gleich ist. Auch reicht diese Tabellehin, von den obigen Sätzen die Sätze a, b, c, d, e zu bewei-sen; man muss sich nur hüten, ihr mehr abgewinnen zu wol-len, als sie hergeben kann. Wollte man eine Gurve der Wohl-gefälligkeit nach einer solchen Tabelle entwerfen, so müssten nichtnur die Seitenverhältnisse der auf einander folgenden Rechteckein gleichen Verhällnissabständen von einander stehen (d. i. ihreLogarithmen um gleiche arithmetische Differenzen von einanderabweichen), sondern auch die Zahl der geprüften Rechtecke ober-halb und unterhalb des goldnen Schnitts einander gleich sein, wasbeides in obiger Tabelle nicht der Fall ist, aber bei etwaiger Wie-deraufnahme dieser Versuche beobachtet zu werden verdiente.

*) Die Fällung eines Vorzugsurtheils wurde erleichtert, wenn man erstdie ungefälligsten Rechtecke aussondern Hess.