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1 (1897)
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Dass es nicht bei den vorigen Versuchen geschehen, hatte denGrund, dass es mir Anfangs näher lag, zu prüfen, ob die in derMusik consonirenden Verhältnisse den ihnen mehrfach zugeschrie-benen ästhetischen Vorzug wirklich bewähren; und dass ichbetreffs der Bevorzugung des goldnen Schnitts den Verdacht aus-schliessen wollte, sie hinge vielmehr an seiner Mittelstellung zwi-schen den Rechtecken bei den Versuchen als an seinem Gestaltvor-zuge. Man wird aber nach den Ergebnissen der Tabelle sagenkönnen, dass das den goldnen Schnitt (21 : 34 = 1,6195, genauereigentlich = 1,6180) einschliessende Intervall von Rechtecksver-hältnissen, welches von 1,558 bis 1,692 reicht, ungefähr 1 / 3 (ge-nauer 35,17 p. G. als Mittel von 34,50 und 35,83 p. C.) dergesammten Vorzugsurtheile vereinigt. Man muss nämlich die ZahlZ oder z, die einem Rechtecke der Tabelle beigeschrieben ist, mitauf den (logarithmisch zu bestimmenden) halben Verhältniss-abstand zwischen seinen Nachbarintervallen vertheilt denken.

Ungeachtet der Asymmetrie der Rechtecksreihe zu beiden Sei-ten des goldnen Schnittes sind doch auffälligerweise die Nachbar-zahlen des goldnen Schnittes zu beiden Seiten sowohl männlicher-als weiblicherseits nahe gleich, was mir, wie ich gestehe, theo-retisch noch nicht klar ist, wie es hat zu Stande kommen kön-nen. Ausserdem ist interessant, dass, insoweit sich der Gang derWohlgefalligkeitscurve aus der Tabelle voraussehen lässt, diemännliche und weibliche Curve im Gipfel bei Q zusammenfallen,sich aber im weitern Verlaufe schneiden, indem vom Q ab dieweiblichen Procentzahlen erst kleiner, dann grösser als die männ-lichen erscheinen.

Der Gang der Verwerfungsurtheile stimmt durch seinen ent-gegengesetzten Gang wohl mit dem der Vorzugsurtheile zusam-men, und während Z im Maximum bei Q ist, ist z hier null. Nurbeim Quadrat zeigt sich eine Nichtübereinstimmung, indem die Zzwar nach dem Quadrat hin immer mehr sinken, am Quadratselbst aber wieder etwas steigen, w r as dafür zu sprechen scheint,dass das Quadrat etwas wohlgefälliger als seine nächsten Nachbarnist, wogegen die z das untere Maximum der Ungefälligkeit auf dasQuadrat selbst fallen lassen.

Ich habe aber Grund, das letztre Resultat für massgebenderals das erste zu halten; denn die Bevorzugung des Quadrats, sei-tens mancher Personen scheint nur davon abzuhängen, dass sie