229
wich-Jnseln, Radack, 3talick und die Carolinen, Manila, die Sunda-straße, daS Vorgebirge der guten Hoffnung und Europa. „DerMangel an frischen Lebensmitteln und der üble Zustand des Rurik's,der durchaus einer Reparatur bedurfte, gestattete mir nicht, meinenRückweg, der Instruktion zufolge, durch die Torresstraße zu neh-men." Also Herr von Kotzebuc, Reise, II. S. 106. — Die Sand-wich-Inseln versorgten uns mit frischen Lebensmitteln in Ueberfluß.
Wir sollten zu St. Peter und Paul Briefe von der Heimathvorfinden und wiederum-Gelegenheit haben, in die Heimath zuschreiben. — Wir vergruben uns, verschollen für die Welt, zu Una-laschka, schifften aus, was wir zu unserer Ausrüstung auf unsereNordfahrt eingeschifft, verbucken zu Zwieback, woran wir Mangel zuleiden bedroht waren, das Mehl, das wir in San Francisco anBord genominen, und verbrachten die Zeit wie in einem Aufenthalt derVerführung.
Ich werde eine kleine Reise erzählen, die ich durch das Innereder Insel zu machen Gelegenheit fand. Ein Schwein, das zu Ma-kuschkin für den Rurik geschlachtet worden war, spielte bei dieserExpedition die Hauptrolle und war die Hauptperson, an deren Ge-folge ich mich anschließen durfte. Die ganze Gebirgsmasse, überwelche der Vulkan von Unalaschka, die Makuschkeia Sobka, sich er-hebt, liegt zwischen Jlliuliuk und Makuschkin. Zwei Meerbusen oderFiorden kommen einander in verschiedenen Richtungen entgegen undmachen aus jenem Gebirgsstock eine Halbinsel. Aber die Landzungevon einem Fiorde zu dem andern, über Bergthaler und Pässe, welchein die Schneeregion reichen, zu durchkreuzen, erfordert wenigstensacht Stunden Zeit. Ich machte mich am I. August Morgens um6 Uhr mit zwei Aleuten und einem Russenknaben auf den Weg.Wir erreichten in kleinen Baidaren um acht Uhr den Hintergrundder Kapitains-Bucht, des Nordes, an welchem Jlliuliuk liegt, undtraten von da an thalhinauf unsere Wanderung an. Kein Weg istgebahnt; der Bergstrom, zu dessen Quelle man hinansteigt, ist derFührer durch die Wildniß. Mau muß ihn oft durchkreuzen und sichzum kalten Bade in das reißende Schneewasser, daS einem bis überdie Hüften steigt, entblößen. Die landesübliche Fuß- und Beinbe-