Druckschrift 
3 (1864)
Entstehung
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suchen unsere Bestimmung war. Die St. Laurenzbucht bot unseinen sichern Hafen und köstliche Erfrischungen dar. Wir hättendaselbst von Rennfleisch gelebt, uns mit Rennfleisch verproviantirtund die Zeit abgewartet, wo der Kotzebuesund, vom Eise befreit,dem Rurik zugänglich geworden wäre. Hier bei dem Schiffe hättesich der kranke Kapitain so gut als auf Unalaschka ausruhcn kön-nen, während er dem Lieutenant Schischmareff den Befehl über dieBaidaren-Nordfahrt übertragen hätte. Ich bin der festen Meinung,daß im schlimmsten denkbaren Falle ein Untersteucrmann das Schiffin den Hafen von St. Peter und Paul zu fahren vollkommen ge-nügt hätte. Man wird mich gern einer weitern Ausführung, welcheauch meines Amtes nicht ist, überheben.

Wir machten bei wechselnden Winden, meist in nordische Nebelgehüllt, unfern Weg nach Unalaschka. Wir kamen an den InselnSt. Matwey, St. Paul und St. George vorüber, ohne dieselben zusehen. Wir segelten am 20. Juli in der Nähe von Unalaschka überzwei Wallfische von der Art Luliomoel,. Sie waren von sehr ver-schiedener Größe; ihre Haut war glatt; nur die Protuberanz amVordertheil des Kopfes und der äußere Rand der Klappe der sehrgroßen und wenig von einander getrennten Spritzlöcher schwamm-artig. Sie erhielten drei Wurfspieße von unfern Aleuten, ohne sehrdarauf zu achten. Sie warfen wenig Wasser, und ich konnte, ob-gleich darauf aufmerksam, keinen Geruch wahrnehmen. Die Er-schütterung des Stoßes, die im Schiffsraum empfunden wurde, warauf dem Verdeck unmerklich.

Am Morgen des 21. zeigten sich etliche Seelöwen um dasSchiff. Am Nachmittag entdeckten wir unter der Nebeldecke Una-laschka in geringer Entfernung. Wir lagen in Windstille. Wirließen uns durch unsere Boote bugsiren. Wir kamen in der Nachtan und lagen am Morgen des 22. Juli 1817 im Hafen von Una-laschka vor Anker.

Das Schiff blieb dieses Mal weit vom Ufer. Der Kapitainzog wieder zu dem Agenten Kriukoff. Wir speisten auf dem Rurikund tranken Thee auf dem Lande.

Der Kapitain theilte uns den Plan der Reise mit: die Sand-