Von Kalifornien nach den Sandwich-Z n s e l n.
Erster Aufenthalt daselbst.
Wir waren am 1. November 1816 kaum aus dem Hafen, soempfing uns auf dem hohen Meer ein mächtiger Wind, der dasSchiff dergestalt schaukelte, daß alte Matrosen und selbst der Kapi-tain seekrank wurden. Ich habe dieses Uebel nie bezwungen, bin nienach dem kürzesten Aufenthalt auf dem Lande wieder auf die Seegekommen, ohne daran zu leiden; ich brauche nicht zu sagen, daß ichdarnieder lag. Die Fliegen wurden vom Winde weggeblasen; amandern Tage war keine mehr aus dem Rurik zu sehen. Wir sahenam 2. große Tange, am 3. Delphine, am 4. unter dem 31° N. B.den ersten Tropikvogel.
Das Meer war blau, der Himmel bedeckt, Alles lebensleer, wiein keinem anderen Meerstriche. Keine andern Vögel als Tropikvögel.Ihr Flug ist hoch, ihr Geschrei durchdringend. Man hört sie oft,ohne sie sehen zu können; oft vernimmt man ihre Stimme zuNacht.
Wir hatten noch zwischen den Wendezirkeln anhaltende S. undS. W. Winde. Abends oft Wetterleuchten im Süden. EinigeWindstillen unterbrachen den Südwind, der immer aufs Neue zuwehen anhub. Am 9. spielten und lärmten Delphine um unfernKiel. Am 12. begleiteten uns Morgens und Abends ein Paar Wall-fische (klixsstsr?).
Am 16. November (22° 34" N. B., 104° 25" W. L.) erreich-ten wir endlich den Passat.