Druckschrift 
3 (1864)
Entstehung
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Hinter demselben steigt der Blick auf einem Lavastrom zu dem Rie-senkegel des Wororai hinan. Zwei Morais standen mit ihren häß-lichen Idolen auf einem Vorsprung des Lavastrandes.

Am Ufer war ein zahlreiches Volk in Waffen. Der alte Kö-nig, vor dessen Wohnung wir landeten, saß auf einer erhabenenTerrasse von seinen Weibern umringt in seiner volkSthümlichenTracht, dem rothcn Maro (Schamgürtel) und der schwarzen Tapa(dem weiten schönfaltigen Mantel von Bastzeuge). Nur Schuhe undeinen leichten Strohhut hatte er von den Europäern erborgt. Denschwarzen Mantel tragen nur die Vornehmen; das färbende Harzverleiht dem Zeuge die Eigenschaft, nicht naß zu werden. Vor demKönige sitzt jeder Untergeordnete niedriger als er, mit entblößtenSchultern. Der alte Herr nahm seinen Arzt gern wieder auf, jedochohne überströmende Freude, und ließ sich von ihm über den friedli-chen Zweck unserer Expedition belehren; dann richtete er an unsden Friedensgruß, drückte uns die Hand und lud uns ein, ein ge-backenes Schwein zu verzehren. (Drei der hervorragenden Männerder alten Zeit, ich rühme mich der Ehre, haben mir die Hand ge-drückt: Tameiameia, Sir Joseph Banks und Lafapette.) Wir ver-schoben die Mahlzeit bis zur Ankunft des Kapitains; Eschscholtz undich begehrten botanisiren zu gehen, während Choris blieb und denKönig zu zeichnen sich erbot. Tameiameia gab uns zu unsermSchutz einen Edeln seines Gefolges mit und warnte uns vor dergroßen Aufregung des Volkes. Dem Maler wollte er nur in euro-päischen Kleidern sitzen, nämlich in rother Weste und Hemdesärmeln,da er den Zwang des Rockes nicht ertragen mag. Er beauftragteHerrn Elliot, den Kapitain ans Land zu geleiten, und er sandte mitihm zwei der vornehmsten Häuptlinge, von denen einer gleichsamals Geißel auf dem Schiffe bleiben sollte, bis er, der Kapitain, anseinen Bord zurnckgekehrt sei.

Ich werde hier mit wenigen Worten über die Ereignisse berich-ten, die unserer Ankunft auf den Sandwich-Inseln zuvorgegangenwaren.

Ein gewisser Doktor Scheffer, im Jahre 1815 als Schiffsarztam Bord des Suwaroff, Kapitain: Lieutenant Lasareff, zu Sitcha

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