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3 (1864)
Entstehung
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ben. Der ganze Strand ist von den Ansiedelungen der Menschenbekränzt, aber schattenlos. Erst südlicher längs der Küste untermi-schen sich Cocospalmen den Häusern. Die Wälder, die an den Ber-gen eine hohe Zone einnehmen, steigen nicht zu Thale. Rauchsäulenstiegen in verschiedenen Gegenden des Landes empor.

Andere Kanots kamen an das Schiff; wir verkehrten mit meh-reren Eingeborenen und vermochten einen weitgewanderten Mann,einen Mann des Königs, der in Boston, an der amerikanischenN. W. Küste und in China gewesen war, an unserm Bord zu blei-ben-und uns nach Karakakoa zu lootsen. Wir erfuhren, daß zweiamerikanische Schiffe in Hana-rurn lägen, und vor Karakakoa eindrittes, welches, vom Sturme geschlagen, entmastet nach diesen In-seln gekommen. Wir erfuhren endlich, daß Russen der amerikani-schen Handels-Compagnie das Reich mit Krieg zu überziehen gedroht,und daß man die russischen Kriegsschiffe erwarte, welche die Dro-hung verwirklichen sollten.

Das waren die Umstände, unter welchen wir vor O-Waihi er-schienen, und uns glücklich preisen mußten, Herrn Elliot, den Leib-arzt des Königs, an Bord zu haben, der Zeugniß von uns ablegenkonnte.

Wir lagen die Nacht in vollständiger Windstille. Wir erfuh-ren am Morgen des 23., daß der König von Karakakoa nordwärts,uns näher, nach Tiutatua am Fuße des Wororai gekommen sei, sichaber daselbst nicht lange aufhalten werde. Herr Elliot ließ ihmBotschaft von uns und sich selber ansagen und den Wunsch des Ka-pitains audeuten, Seine Majestät zu Tiutatua nicht zu verfehlen.

Wir kamen sehr langsam vorwärts. Am Abend ward ein Del-phin harpunirt. Während der Nacht frischte der Wind; am Mor-gen des 24. waren wir vor Tiutatua. Das amerikanische Schifffuhr eben unter allen Segeln in die Bucht. Der Kapitain ließdas kleine Boot aussetzen, worin er Herrn Elliot mit mir, Eschscholtzund Choris an das Land schickte. Wir begegneten einem Europäer,der in seinem Kanot fuhr; er trat in unser Boot über und ge-leitete uns.

Das Dorf liegt unter Palmbäumen anmuthig am Seegestade.