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war neugierig zu beobachten, wie er sich hinsichtlich -des Schlafes»erhalten würde, wenn die Sonne für uns nicht mehr unterginge.Die Beobachtung unterblieb indeß aus zwei Gründen; denn wir ka-men erstlich nicht so weit nach Norden, und zweitens flog überBord, fiel ins Meer und ertrank der Hahn, bevor wir noch dieSt. Laurenz-Insel erreicht hatten.
Aber ich kehre zu unserer Fahrt zurück. Wir segeln am 2. Ok-tober 1816 Nachmittags um 4 Uhr in den Hafen von San Fran-cisco hinein. Große Bewegung zeigt sich auf dem Fort am süd-lichen Eingänge deS Kanals; sie ziehen ihre Flagge auf, wir zeigendie unsere, die hier nicht bekannt zu sein scheint, und salutiren diespanische mit sieben Schüssen, welche, nach dem spanischen Regle-ment, mit zwei weniger erwidert werden. Wir lassen die Ankervor dem Presidio fallen, und kein Boot stößt vom Ufer zu uns zukommen, weil Spanien auf diesem herrlichen Wasserbecken kein ein-ziges Boot besitzt.
Ich ward sogleich beordert, den Lieutenant Schischmareff nachdem Presidio zu begleiten. Der Lieutenant Don Luis de Arguello,nach dem Tode des Rittmeisters Kommandant aä interim, empfinguns ausnehmend freundschaftlich, sorgte augenblicklich für die nächstenBedürfnisse des Rurik's, indem er Obst und Gemüse an Bord schickte,»nd ließ noch am selben Abende einen Eilboten an den Gouverneurvon Neu-Californien nach Meuterei) abgehen, um demselben unsereAnkunft zu melden.
Am andern Morgen (den 3.) traf ich den Artillerieoffizier DonMiguel de la Luz Gomez und einen Pater der hiesigen Mission, dieeben an das Schiff kamen, als ich selbst ini Aufträge des KapitainS»ach dem Presidio gehen wollte. Ich geleitete sie an Bord; sie wa-ren die Ueberbringer der freundlichsten Hülfsverheißungen von Sei-ten des Kommandanten und der viel vermögenderen Mission. Dergeistliche Herr lud uns außerdem auf den folgenden Tag, der dasFest des Heiligen war, auf die Mission von San Francisco ein,wohin zu reiten wir Pferde bereit finden würden. Auf den ausge-sprochenen Wunsch des KapitainS wurden wir sofort mit Schlacht-vieh und Vegetabilien auf das reichlichste versorgt. Nachmittagsm. 9