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30 Gulden Abraham, der gross Jud,
14 „ Sara, die Jüdin, und Suro, ihr Sohn,
3 „ Isaak, Abrahams Schreibei’,
6 „ Mathys von Leon,
20 „ Smari.
Das schöne Geschlecht ist verti’eten dui’ch: 1400 Hitzlin,die Jüdin, 1433 Bässlin, die Jüdin von Rapperswyl, Bui’gei’invon Zürich, Fi’ödlin (die Freude), die Jüdin von Solothurn,Bui’gei’in von Zürich.
Weiter erscheinen: 1401 Smari, der Jud, und Israel,der Jud — und im selben Jahre in Schaffhausen die dreiJuden Lämbli, Männli (Immanuel) und Hirz —, 1418 David,der Jud von Waldshut, Juntlein, sein Weib, Gottlieb, ihrSohn, Füntlein, dessen Weib, Lelarin, ihre Tochter, Rebin,ihr Tochtermann, 1421 Jud Jochmann, Salomon, der Jud,Rahel, die Jüdin, 1422 Josiel, der Jude in Zürich, 1424Salomon, der Jud von Rheinfelden, Löw, sein Sohn undLöw, der Jud von Constanz.
Von den Grabsteinen, welche diese mittelalterlichenHebräer von Zürich ihren Verstorbenen auf dem Juden-friedhofe vor dem Lindenthore am Wolfbach gesetzt hatten,wurden etwelche, nachdem alle Juden mit Beginn des 16.Jahrhunderts Zürich geräumt hatten, zur Ausbesserung desuntern Theiles der Ringmauer der kleinen Stadt benutzt,und einige davon waren noch bis zur Durchführung derumfassenden städtischen Neubauten der 1860 er Jahre amGewölbe der über den Fröschengraben gelegten Augustiner-brücke sichtbar. Leider sind sie damals bei Anlage derBahnhofstrasse, soviel wir in Erfahrung bringen konnten,nicht entfernt und für das Lapidar-Museum der antiqua-rischen Gesellschaft gerettet worden, sondern sind zur Zeitunter dem Auffüllungsmaterial dieser Hauptader des städti-schen Verkehres begraben. Der bereits erwähnte fleissigeHistoriograph der Juden in der Schweiz, FraumünsterpfarrerUlrich, hat uns von einigen dieser Israeliten-Grabsteine desalten Zürich die Inschriften überliefert. Die Eine lautet nachseiner Uebertragung aus dem hebräischen Urtext: