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Deutsche Familiennamen nach ihrer Entstehung und Bedeutung, mit besonderer Rücksichtnahme auf Zürich und die Ostschweiz
Entstehung
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zum schwarzen, zum goldenen, zum weissen Kreuz tragen,ursprünglich Judenhäuser gewesen, und beim Uebergangeaus jüdischen Händen in christlichen Besitz mit dem Sym-bol des Christenthums vielleicht auch zur Abwehr üblerNachwirkung des früher darin heimisch gewesenen Glau-bens versehen worden. Der Friedhof der Juden lagvor dem Lindenthoie, ziemlich genau an der Stelle, wo sichheute das Elementar-Schulhaus am Wolfbach erhebt.

Diese israelitischen Einwohner der Stadt Zürich des14. und 15. Jahrhunderts nun'führten durchweg noch keineFamiliennamen; denn auch in den wenigen Fällen, wo unszürcherische Juden begegnen, die neben ihrem Personen-namen noch einen zweiten Namen führen, der ein Familien-name zu sein scheint wie bei Moise Baltmann 1393 und1431 bei Jakob Wagrand (1445 schon Jakob der Jude vonWagrand) und einigen andern ergiebt sich bei nähererBetrachtung, dass wir es nur mit einem persönlichen Bei-namen zu thun haben, der sich nicht vererbt und dem wirspäter nicht wieder begegnen.

Zuerst wird 1323 mit Namen genannt gefunden Vinelin,der Jude, Burger von Zürich, dann 1331 Salomon Löw,der Jude von Constanz, 1347 Moise, Schulmeister derJuden, 1359 Frau Minne, die Jüdin, 1381 Michael, der Judvon Schaff hausen und der alte Kalman auch Kalman,der Jud von Ehingen, geheissen Smario (= Samaria)der Kurz und Smario der Lang (1390 Lang Smari, derJud, genannt), 1383 Smarien Pfefferkorn der Jud, 1384Joseph Visu, Joseph von Baden und Joseph, sein Tochter-mann, Männli und Simon, die Juden, 1385 Klein, genanntLöblin, Burger von Zürich, 1388 Mathys Jud, EberhardenSohn von Gebwiler und Möffi der Jud, 1390 Samuel, Jos-manns des Juden Sohn von Schaff hausen und 1392 JudJöslein.

Im Jahre 1393 wurde die Judensteuer wie folgt auf-gebracht. Es steuerten:

20 Gulden der Jud Fisli,

7 Moise Baltmann, der Jud,

15. Isaak von Baden,