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Deutsche Familiennamen nach ihrer Entstehung und Bedeutung, mit besonderer Rücksichtnahme auf Zürich und die Ostschweiz
Entstehung
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IV. Theil.

Familiennamen, welche von der Herkunft,der Wohnstätte, dem Heimathorte ent-nommen sind.

Als einmal der Verwirrung gesteuert werden musste,welche bei starker Zunahme der Bevölkerung nothwendiger-weise herrschend war, so lange man das einzelne Individuumnur mit seinem Personennamen bezeichnen konnte und dieAuswahl der Letztem durch den Gebrauch der einstämmigoder zweistämmig verkürzten Koseformen sich erheblich ver-ringert hatte, scheint es unsern alemannischen Vorfahren des11. Jahrhunderts zunächst gelegen zu haben, denjenigenPersönlichkeiten, welche genauer als bloss durch ihren Per-sonennamen bezeichnet werden sollten, einen unterscheiden-den Beinamen aus der Benennung ihres Wohnsitzes zuschöpfen. Es ist im einleitenden Abschnitte dieser Arbeitschon gezeigt worden, dass die ältesten Familiennamenhier natürlich noch den Charakter wenig fester Beinamentragend, welche uns in der nordöstlichen heutigen Schweizbegegnen, diejenigen von Geschlechtern des hohem undniedern Landadels sind, welch Letztere nach den Güternauf denen sie ihren Wohnsitz (wohl in den meisten Fälleneine Burg, ein ummauertes festes Haus) haben, benannt sind,mögen diese Güter nun bei den einen dieser Familienhochfreien oder mittelfreien Standes Eigengüter, bei . denandern hörigen Dienstmannen blosse Lehen gewesensein. So treten uns in der Urkunde von Anfang März 1050des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen, die früher schonerwähnt wurde, als Zeugen Adelbero von Engen, Liutold