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Deutsche Familiennamen nach ihrer Entstehung und Bedeutung, mit besonderer Rücksichtnahme auf Zürich und die Ostschweiz
Entstehung
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I. Theil.Einleitung.

Als unzertrennliche Gefährten von der Wiege bis zumGrabe begleiten heutzutage den einer civilisirten Nationungehörigen Menschen seine beiden Namen, der Personen-,Vor- oder Taufname, und der Familienname. Letzterer istdem kleinen Erdenbürger schon zum Voraus bestimmt, eheer selbst noch das Erdenlicht erblickt hat, und nur bei den-jenigen Individuen des weiblichen Geschlechtes, welche dazugelangen, in den Stand der Ehe zu treten, kommt einmalder Tag, wo sie sich von dem eine Reihe von Jahren hin-durch geführten Familiennamen zu trennen, das heisst ihn sicherlich unter eigentümlichen Empfindungen und Ge-fühlen mit dem Namen des Gatten zu vertauschen haben.Bald nach dem Erscheinen auf der Welt tritt für das Kindals sein weiteres Eigenthum der Personenname hinzu, denihm die Eltern bestimmt und in christlichen Kreisen beider Taufe, heutzutage noch vor dem Taufact bei der Ein-tragung in die Civilstandsregister verliehen haben, undder junge Mensch ist mit den beiden Begleitern versehen,welche bestimmt sind, das ganze Leben hindurch, manch-mal auch über das Grab hinaus, seine Individualität zubezeichnen und aus der Mitwelt herauszulieben. DerFamilienname kommt vorzugsweise zur Anwendung undGeltung in der Schule und im öffentlichen Leben, beiMännern vor Allem auch beim Heere und im politischenWirken und Auftreten der Personenname dagegen herrschtim cngern und weitern Familienkreise, wo der gemeinsame

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