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Deutsche Familiennamen nach ihrer Entstehung und Bedeutung, mit besonderer Rücksichtnahme auf Zürich und die Ostschweiz
Entstehung
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bezeichnet den Berg des Wello, Walo, Friedberg denjenigendes Frido, Ebersberg den des Ebaro, Liebenberg den desLiubo, Batzenberg den des Bazzo, Greifenberg den desGrifo, Dübelstein den Stein des Tiubilo, Teudobald, Werdeggdie Ecke des Werdo, Gyrsperg den Berg des Giro oderGero, Fründsberg den Berg des Frünt, Friunt. Wenn dasberühmte Geschlecht der Edeln von Landenberg schon bis-her vielfach als die Descendenz des Landold, dessen Ge-mahlin Beata anno 741 viele Güter, darunter welche inZell, Bärentsclnveil u. s. w. an das Kloster Lützelau ver-schenkte und des Landpert, Sohn Landolds und der Beata,welche) - anno 744 an St. Gallen Güter in Illnau, Effretikon,Mesikon, Dürnten, Weisslingen, Hinweil, Bärentsclnveil ver-gabte, und endlich eines Landpert, welcher anno 829 beider Vergabung eines gewissen Altirich seine Güter in Seenund Turbenthal vorbehält, betrachtet worden ist, haupt-sächlich desshalb, weil die grossen Besitzungen der drei ebenGenannten theilweise in der gleichen Gegend des Tössthales,Aathales und von Bärentschweil liegen, wo wir im 13. und14. Jahrhundert und später die Ritter von Landenberg reichbegütert linden, so kommt dieser Annahme allerdings auchder Name Landenberg noch zu Hülfe.

Wir haben in der bezeichneten Gegend einen Stammreicher alemannischer Mittelfreien, in welchem die mit demWortstammeLand anlautenden Personennamen durchGenerationen besonders beliebt und üblich sind. Im 10. Jahr-hundert und weiterhin nun führen die Glieder dieser Sippenicht mehr den Vollnamen Landoald oder Landpert, sondenibloss noch die Koseform Lando und derjenige Lando diesesStammes, der als Familienhaupt etwa im 11. Jahr-hundert die erste der Familienburgen, Alt-Landenbergob Bauma, erbaute, heisst sie nach seinem PersonennamenBerg des Lando = Landenberg.

Noch deutlicher lässt sich Entstehungszeit und Benen-nungsweise einer Burg beobachten im 13. Jahrhundert beiSchollenberg im Flaachthale am Fusse des Irchel. Da wiruns hier in einer Zeit befinden, wo zu den Personennamenhinzu schon die Familiennamen getreten und im Gebrauche