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Namen. In wenigen Fällen scliliesst sich dieser einfach andie topographische Lage des Schlosses an, wie bei Lauffen,wo dasselbe nach dem unmittelbar zu seinen Füssen er-dröhnenden Rheinsturze, bei Tössegg, wo es nach seinemStandpunkte auf einem Berg Vorsprunge über der Töss undbei Wart, wo es nach einer vorragenden, zur Warte desTössthales geeigneten Bergzunge geheissen ist. Ebenfallsnicht häutig sind die Namen solcher einzeln stehenden Burgengegründet auf die Vegetation oder die Bodenbeschaffenheitder Gegend wie bei Wyden und Moosburg, oder nehmenBezug auf die Urbarmachung des Landes wie bei Schwandegg,die geschwendete (abgeholzte) Ecke, oder auf eine besondereBestimmung der Burg, wie bei Rossberg, welches wahr-scheinlich zum Schutze eines Gestütes oder einer Rossweideder nahen Kyburger Grafen erbaut worden ist.
Mit Vorliebe gehen diese speciellen Burgnamen auf„bürg“ oder, wenn in der Höhe gelegen und etwas schwerzugänglich, auf „berg“ und „stein“, „bühl“, „fels“ und„egg“ aus. Man vergleiche hiezu die Namen Kyburg, Moos-burg, Wagenburg, Friedberg, Friesenberg, Regensberg,Landenberg, Schollenberg, Goldenberg, Ebersberg, Gyrs-perg, Batzenberg, Fründsberg, Rossberg, Liebenberg, Wellen-berg, Freienstein, Heimenstein, Salenstein, Wespersbühl,Liebenfels, Freudenfels, Schwandegg, Liebegg, Tössegg,Windegg und Werdegg.
In dem ersten der zwei Wortstämme, aus denen dieseBurgnamen zusammengesetzt sind, können wir in sehr vielenFällen den Personennamen desjenigen noch erkennen, der dieFeste entweder als ihr freier Eigenthümer oder als Dienstmannund in diesem Falle auf Geheiss und aus den Mitteln seinesHerrn erbaut und ihr einen — meist seinen eigenen —Namen gegeben hat.
So kommt der Name Regensberg keineswegs von dembefruchtenden Nass, das den Wolken entströmt, her, da derHügel am Katzensee kaum mehr beregnet wurde und wirdals die benachbarten andern Berge, sondern bedeutet denBerg des Regino (Abkürzung aus Reginhard, Reginoald etc.).Wellenberg ist nicht nach Wasserwellen so genannt, sondern
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