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und Ropert von Fisibach, Adelbert von Strass, Alberichvon Bibern und Andere entgegen. Der im gleichen Docu-mente als Hauptperson erscheinende Graf Eberhard — ausdem Hause der Nellenburger — führt hier noch keinen Bei-oder Familiennamen, sondern ist noch mit seinem Amtstitel,Graf des Zürichgaus, bezeichnet, obschon er in einer andernUrkunde von Allerheiligen vom Jahre 1056 ausdrücklichvon seiner Burg Nellenburg spricht. Im Jahre 1080 kommtdann der Name Graf Burkhard von Nellenburg vor. ImAllgemeinen fangen sonst die Grafen zu Ende des 10. undim Beginne des 11. Jahrhunderts sich von ihren Burgen zunennen an.
Um die Mitte des 12. Jahrhunderts tritt uns nun —wie früher schon gezeigt wurde — erstmals ein Tlieil derBevölkerung der Stadt Zürich mit ihren eben geschöpftenUeber- oder Beinamen entgegen. Darunter erscheinen Per-sonen, welche nach der Strasse, dem Stadttheil, der Vor-stadt, der speciellen Lage am Wasser u. s. w. benannt sind,wo ihr Wohnhaus steht, wie Rudolf und Otto vom Neumarkte,Lütold von Linden (die mit Linden bepflanzte Gegend amHirschengraben, wo der Hügel vom höchsten Punkte derKirchgasse sieh gegen den Wolfbach heruntersenkt), Hein-rich von Stadelhofen, Ludwig von der Brücke, Noggervon Hottingen, Rüdiger von Flnntern.
Neben diesen nach ihrem städtischen Wohnsitze ge-nannten Leuten begegnen wir einigen andern Persönlich-keiten, wie Eberhard von Riimlang und Heinrich von Maur,die den Namen von Ortschaften tragen, welche, einige Stun-den von der Stadt entfernt, auf der Landschaft liegen. Siekönnen zu den beiden dem niedern Adel angehörenden Fa-milien von Riimlang und von Maur gehören, welche dieEdelgüter Rümlang und Maur innehatten und sich darnachhiessen, und es können Eberhard und Heinrich bei demActe, dessen Zeugen sie waren, nur zufällig in der Stadtanwesend gewesen sein, oder es können die Namen Eber-hard von Rümlang und Heinrich von Maur auch zwei stän-digen Einwohnern der Stadt gehören, welche, weil früheraus den Dörfern Rümlang und Maur in die Stadt einge-