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und Besorgung des Gesellschaftshauses „zur Schützen“ insich begriff. In Schaffhausen, wo die Bogenschützen aufihrer eigenen Schiessstätte den Sommer hindurch die alteWaffe noch handhaben, übt auch ein „Bogner“ noch heutesein Handwerk aus.
Mit Brenner (zusammengesetzt Kalkbrennen, Stein-brenner■, Weinbrenner etc.) kann sowohl der Branntwein-brenner oder Kalkbrenner gemeint sein, als derjenige, welchermittelst Feuer den Wald ausrodete, und damit Veranlassungzur Entstehung der zahlreichen Orts- und Flurnamen „imBrand“ gab. Letztere Thätigkeit kann auch die NamenFeurer, Für er, Für rer erzeugt haben; doch mag in diesenauch der Sinn von Heizer stecken. ( Für er kann überdiessauch den Führer, Bergführer etc. bedeuten.)
Brunner, Bronner kann den Brunnenmacher, Brugger,Bruggmann, Bruckmann den Brückenbauer, Schwirmann(Welti Swirmann, Steuerbuch 1401) den, welcher Holzpfählezimmert oder einschlägt, bezeichnen ; doch werden wir diesenNamen auch an anderer Stelle wieder begegnen.
Deck (Rudi Teko 1357) ist der Dachdecker, Eulervon aul, der Topf (lateinisch olla), der Töpfer; Grapengiesser,Gröper, Gröpler ist die Bezeichnung für denjenigen, welcherdreifüssige Kochtöpfe aus Gusseisen, niederdeutsch „Gra-pen“, anfertigte; Graupner, Grützmacher bedeutet den,welcher Haferkörner in Graupe, Grütze verwandelt; demNamen Haberer liegt wahrscheinlich derselbe Sinn zu Grunde.Haffter, FLafter und Ringger nannte man wohl die Metall-arbeiter, welche Haften und Ringgen (Schnallen) erzeugten.Treicliler bedeutet zweifelsohne den Verfertiger von „treich-len“, Kuhschellen.
Lavater, im Mönchslatein lavator, heisst nach FriedrichBecker der Wäscher, Walker, Tuchmacher im Kloster, wasbei dem Zürcher-Geschlechte, das bekanntlich aus Rheinau,dem aus der gleichnamigen Benedictinerabtei heraus gewach-senen Städtchen, herstammt, nicht übel zutreffen dürfte.Tegeler, Tegler, Degler ist die niederdeutsche Benennungfür den Ziegler. Lochstampfer, ursprünglich und richtiger