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Das Martyrologium des Nürnberger Memorbuches
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weine ich, mein Äuge zerfliesst in Thränen“, um dann in dasstereotype ’T'Cn Py überzugelien. Dass die erwähnten Sätzeeine spätere Zutliat sind, beweist zum Überfluss auch noch derSchluss der Recapitulation niüH y'AX iiriii ro‘it'21 «und im Jahre[4]856 (10 ( J6) fand die Yerfolgung statt“; hat doch der Verfassereingangs seiner Schilderung deutlich, deutlicher als dies sonstBrauch war, die Zeit angegeben. Die Interpolation selbst aberbestätigt unsere Annahme, dass N"iypP\S' Eller sei. Das erst-genannte ist E., ein Df. an der Mosel, in der Nähe von Alf,Kr. Zell. So ist nämlich mit dem Oxforder Cod. hebr. 2585(s. Qu. 11,45, N. 6), der die ma. Form = Alve (Oesterleya. a. 0.11), hat, zu lesen 1 ). Das zweite E., der Schauplatz deszweitägigen Martyriums vom 26. und 27. Juni 1096 liegt imGebiete der früheren Diöcese Köln, Dtt’ Nin wie Elieser

sich ausdrftckt.

Erweist sich NAPUN (Qu. II, 20 und 24) demnach nur alsein Ort, so reducieren sich die bei Grätz a. a. 0. und sonstwoznsammengestellten Zufluchtsstätten auf sechs: Neuss, Weveling-hofen, Eller, Xanten, Mehr und Kerpen. Die siebente Ortschaftfindet sich deutlich bei Elieser b. Nathau (Qu. II, 44) angegebenN'P’P "pz-2 lit’JJ m DPI „in gleicher Weise verfuhren sie auchin der Feste Geldern“, was nach Joseph hakohens Wiedergabedurch den darauffolgenden Satz Ü2C j\S'l nO’K’ZPbl pn CHirPHCTC „mau gab die Juden der Verheerung und Plünderung preis,und keiner vermochte sie aus der Gewalt der Feinde zu retten“noch näher ausgeführt wird. So ist also künftig Geldern deuOrten, in welchen die Kölner Juden statt des erwarteten Schutzesihren Untergang fanden, als siebente Marterstätte hinzuzufiigeuund dadurch die von Joseph halcohen in Emek liabacha undDibre hajamim und danach von Gedalja ihn Jachja in Schal-schelet hakabbala gegebene Reihenfolge zu bestätigen: Nif'lP,ppüppn [1. N::inpp'6::B], rrppÜN, nippt, rrpc, npNS-e, m ! pp [Schal,hnkabbala m^p].

b EplN in der Strassburger und Breslauer Hds. des Kreuzzugsberichtes desElieser b. Nathan und bei Jellinek, Vbnn illPU DTEPlp S. 11, bei Grätz YI 2400 = Ollheini bei Rheinbach, ist Schreibfehler für MIPS oder ,s:AS, wie wahr-scheinlich auch iSAT in Qu. II, 45.