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Das Martyrologium des Nürnberger Memorbuches
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Selmelin, Weissenburg 1270, in Hertzog, Edels. Chron. 201für das hebr. ncbtt’.

Koseform zu Salomo. S. Zunz63 und oben S. 150 Erläuterung

Seltela, Nbtrbtt’ München 1285 (Nebenform ebda, iö'^bvb').

Koseform zu Selda (s. d.).

Senior, ’TUS'Dtf sehr häufig.

Man hat sich im Laufe der Zeit gewöhnt, diesen alten, ausdem Lat. bezw. Roman, stammenden Eigennamen zu liebraisieren:“!1K Durch dieses volksetymologische Missverständnis ward

er dann zu ’TIX, NDttHlN und Pliöbus gezogen. Ygl. u. a.

Kraus a. a. 0. II, 480, Revue I, 70, II, 53, 58, XII, 49, XIX, 277,Hebr. Bibi. XX, 15, Catal. Bodl. s. v., Zunz 35, Tib Gittin 102,Anm. S. schemot 88b, Allgem. Ztg. d. Judent. 1858, S. 283.

Seppelman, pbölfi f]DP '~i Forchheim 1298.

Verbindung aus Seppel (Koseform zu Joseph) und Man. Fehltbei Zunz 40.

Serlin s. v. w. Särlin.

Simcha, meistens nncv m. und f., dann auch ncs f. Worms1349, NiXf-ä f. und xnD’U f. Neustadt a. d. Aisch 1298.

Sehr häufiger hebr. Gemeinname, der in französ., ital. und span.Übersetzung (s. Joie) gebraucht wurde.

Simla, Nbci f. Siegburg 1287, f. Münster 1287, pbCR f.Rothenburg 1298, f. ebda, und Stuffenberg 1298.

Bei dem Frauennamen fällt die Beziehung zu Simon fort undist in erster Linie an eine Kose-, bezw. Doppelkoseform von hebr.nnctf, welches in rom. Aussprache Cimlia (Revue XIV, 126) undXCH (s. S. 418) wurde, zu denken. Die Schreibung HvDD treffenwir auf einem Breslauer Leichenstein von 1338 an (s. Brann a. a. 0Anh. II, S. XI).

Simlin s. Simla.

Simlin masc., pbc-R Rothenburg a. T. 1298.

Koseform zu Simon.

Soberlin, pblBU Weissenfels 1303.

Nekrol. I, 72a hat die Form Von ahd. sw bar, wovon

der Eigenname Subar (vgl. Förstemann I, 1126), mhd. «über„sauber, schön, frisch“. Also = Schönchen.

Somarlin, masc. Oclisenfurt 1298.

Sumar als n. pr. bei Förstemann 1,1126. Ist an mhd. smner„Sommer“ zu denken, dann müsste Sumerlin gelesen werden.

Sophie, tODll Rothenburg 1298.

Griech. Ursprungs, auch Syfia gesprochen (1385, bei Ulricha. a. 0. 408).

Sprinz, Sprinza, pnstV, NJanBtP; Diminut. pbuJnBtJ' = Sprinz-lin, Würzburg 1298.

Für diesen seit dem 13. Jahrhundert bis in die Neuzeit viel