385
deutend bezeichnet (Scliibbole lialeket § 87, s. Asulai s. v., Con-forte ed. Cassel 18b); — Tanja § 20, von Buber S. 18 citiert,ist S. hakolion gemeint; 2) S. b. Mose lialevi in der 1. Hälfte des13. Saeculums (Kolm 107), vielleicht noch Correspondent Mei'rRothenburgs (Zunz, Zur Gesell.u. Lit. 119); 3) S. hakohen (Y'~)in Scliibbole lialeket § 21, 81, 126, 239 citiert, wohl ]rc 'Vlis"OD l”nbei Conforte 1. c.; 4) S. b. Senior in Frankreich um 1250 und
5) ein Grammatiker aus unbestimmter Zeit (Zunz a. a. 0.).]
Simoii (b. Isak), „der Grosse“ genannt. Eingang des Memorbuclies,S. 289.
[S. b. I. b. Abun in Mainz (s. die Stammtafel bei Zunz, Lite-raturgescli. 111), älterer Zeitgenosse E. Gerschoms „Meor liagola“,mit dem er persönlich verkehrte, Schüler Mescliullams b. Kalonymos(Epstein in Revue des etudes juives XXYII, 89), mit welchem ercorrespondiei’te (Resp. der Geonim ed. Berlin n° 61). Fromm, gelehrtund vermögend (Salomo Luria RGA. n° 29), hat er der Verfolguungvon 1012 in Mainz Einhalt geboten (Grätz V 2 , 368) und sichauch wohl um andere Gemeinden anerkennenswerte Verdienste er-worben (Memorbücher). Seine Festpoesien sind weit verbreitet,und heute noch integrierende Teile des jüdischen Cultus. Einigeseiner Selichas sind den Verfolgungen im Anfänge des 11. Jahr-hunderts gewidmet. Vgl. Zunz a. a. 0. und S. 235, sowie obenS. 289, X. 5, und Michael 601.]
Simson b. Gerschom, Kölner Märtyrer von 1096; seineSchwester Frau Kabel fällt mit ihm. S. 110.
[Von den zahlreichen Gelehrten dieses Namens dürfte vielleichtder von Rasclii zu Jes. 58, 14 und Amos 6, 3 und von Tobia b.Elieser in dem handschriftlichen Midrasch „Lekach tob“ zu KohelctCitierte in Betracht kommen. Vgl. Zunz, Zeitschrift 316, Ders.,Zur Gesell, u. Lit. 566, Lekach tob zum Pentateuch ed. Buber,Einl. 23 a. — Elieser b. Simson, synagogaler Dichter, um 1133Rabbiner in Köln, ist vielleicht der Sohn (Zunz, Literaturgescli. 176,Michael 218, Kolm 111, wo für Simeon Simson zu lesen ist).]
Susman s. Elieser b. Eljakim halevi.
U rschrago b. Abraham. Nekrol. I, 48 a, S. 294.
[Vater des im Nekrol. I, 48 b, S. 294, genannten RabbinersIsrael, welchen Mardochai b. Hillel citiert (Kohn 125). Ausserdiesem Sohne sind folgende Familienmitglieder im Nekrologium er-wähnt: 48 b die Frau Hanna, 48b der Sohn Salomo, 48 a und 50bdie Töchter Guta und Hanna, 49 b, 60b und 61b die Enkel (?),Kinder des Rabbiners Israel: Frau Guta, Abraham, Jiska, der Rab-biner Jedidja (s. d.), Jechiel, und 48 b die Schwiegertochter Gentil,Tochter Salomos und Frau des Rabbiners Israel.
Der Schächter Israel, Sohn Urschragos, der 1349 in Nürnbergerschlagen wird (s. S. 226) ist vielleicht ein Urenkel.]
9i
L>
Quellen. III.