230
die Menge derer, welche der Volkswut zum Opfer gefallen seien,die Geschichte nichts zu melden wisse.
Die hier aufgezählten Opfer und deren Familienmitgliederlassen sich zu einem grossen Teile, wie dies in den Noten auchgeschehen ist, in den aus dem 14. Jahrhundert stammenden, vonStern, Die israelitische Bevölkerung der deutschen Städte III,Nürnberg, 9 ff. nach Würfel, Historische Nachrichten 40—43, 44—47und Monumenta Zollerana III, 108—109 veröffentlichten sta-tistischen Texten (Judenbürger-Aufnahmen zu Nürnberg 1321—1359,Liste der Judenbürger daselbst 1338 Sept. 10 u. a.) sowie in denNürnberger Nekrologien (s. oben S. 80), welche gleichfalls beiStern a. a. O. unter n° 7 und n° 10 in Übersetzung gegeben sind,nachweisen.
Näheres über diese Verfolgung s. ausser den angeführtenQuellen u. a. bei Hegel a. a. O. I, 8 ff., in; bei Böhmer-Huber, Reg. imp. VIII, n° 967 u. ö.; bei Wagenseil, De ...civitate Noribergensi commentatio 438 (Buch von der Meister-Singer holdseligen Kunst); Schudt, Jüd. Merkwürdigkeiten I, 363;Würfel a. a. O. 9if.; Zunz, Syn. Poesie 41; Stobbe, Die Judenin Deutschland während des Mittelalters 54f.; Werunsky, KaiserKarl IV, II 1 252 (nach H. Surd. 534 und Mon. Zoller. III, 241);Grätz VII 2 , 377; Barbeck, Gesell, der Juden in Nürnberg undFürth, 34; Priem, Gesch. der Stadt Nürnberg, 2. Aufl. heraus-gegeben von Reiche 277 ff.; Rösel, Alt-Nürnberg 125 und dieUrkunden bei Pelzei, Urkundenb. I, 203 und Mon. Zoller. III, 200].