4"-t
Gründe dafür als dawider, daß eine solche Taxe denWert des Guts unter seinem wahren Preise an-gibt, da derjenige, der das Gut nach einer freiwil-ligen Taxe annimmt, sich gewiß vorsehen wird, daßer es nicht zu einem ihm schädlichen Preise annehme.
Aus dieser Darstellung aller der Arten, wie dieTaxen von adlichen Gütern ausgenommen werden,ergiebt sich das Resultat, daß man sie nur als dasMinimum des Werts derselben im Ganzen onnehmenkSnn; überdis sind auch in einer jeden Provinzverschiedene adliche Güter, von welchen gar keineWertsangabe zu erhalten gewesen ist und diese sehlen dann in den unten gelieferten Tabellen und inder im vorigen Kapitel angegebenen Totalsnmme.In einigen Provinzen, z. B. in Pommern, mvgtewohl mancher Kenner der Provinz und ihrer Tax-prinzipien im Durchschnitt die doppelte Summe desangegebenen Werts der adlichen Güter bezahlen undbei diesem Kauf nicht verarmen, und in verschiede-nen Gegtziden Südpreußens ist der Wert der adli-chen Güter schon durch die lebhaftere Zirkulation,durch Einführung des HypothckenwesenS und durchandre Umstände beträchtlich gestiegen.
Einige einzelne von mir gesammelte Angabenvon dem in neuern Zeiten gestiegenen Kaufpreise ad-licher Güter werden zeigen, wie sehr der Grund-reichthum der größer» Gutsbesitzer zugenominen bat.
Das Gut Hengwitz in Schlesien wurdeim Jahr 1796 für Lgoc>
— —> l??» -- 6000