Einleitung
l-lber das höchste Prinzip der StaatSwirtschast hakunsre staakSwissenschaftlicheLiteratur schon vieleSchrif-ten und Theorieen auszuweisen, welche in dieser undin jener Schule angenommen wurden und aus denenman eine Reihe mchrenthcils wenig zusammenhän-gender Sätze entwickelte, die zuni Thcil bei ihrerAnwendung in der wirklichen Welt betrübende Fol-gen hervorgebracht haben. Ich finde es bei derEinleitung zu meinen vorliegenden staatswirtschastli-chen Betrachtungen und Berechnungen nützlich undnötig, mich über dis höchste Prinzip kurz zu erklä-ren, damit der Bcurtheiler des Ganzen in den Standgesetzt werde, meine Anficht der Dinge, die vielleichtvon der gewönlichen hier und da abweicht, in einenHauptgesichtspunkt zu fassen, und zu entscheiden, obauch in meinen nachfolgenden Betrachtungen Konse-quenz mit meinem obersten Grundsätze der Staats-Wirtschaft sei.
Der größte Theil unsrer theoretischen StaakS-wirtschaftslehrer wolte ein positives Prinzip der Wis-senschaft ausstellen — und wirklich hätte Justi mitseinem Grundsätze: daß die Beförderung der all-gemeinen Glückseligkeit das oberste Prinzip aller
Krug Betracht, A