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1 (1805)
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nachher zu liefernden Tabellen von den Preisen deradlichen Güter, gründen sich zwar auf die bei denLandeskollegien vorhandenen Nachrichten, aber dieQuellen dieser Nachrichten sind verschieden und ebendaher kommen oft ganz verschiedene Summen voneinem Gute zum Vorschein, welche sämintlich ans ächten,aber aus verschiedenen Quellen geflossen scyn können.Wenn von einem Gute durch die Laudeskollegieu oderdurch die Landschaft eine förmliche Taxe ausgenommenwird, so scheint dies zwar der richtigste Nkaaßstabseines Werts zu seyn; indessen lehrt die Erfahrung,daß der Preis eines solchen Guts beim Verkauf inden mehresten Fällen weit höher ist, als die davonaufgcnommene Taxe und die TaxationSgruudsätzc sindauch so beschaffen, daß in der Regel die durch sieauSgemittelte Summe dem wahren Kallswert nichtbeikommk.

Wenn sich die Angabe des Werts auf den letz-ten Verkaufspreis des Guts gründet, wie dis bei denmehresten Angaben von den Gütern in Schlesien derFall ist, so könnte dis für den sichersten Nsaaßstabgelten, wenn der Verkausswerk adlicher Güter auchihr wahrer Wert wäre; aber in der Regel werdendie adlichen Güter im preußischen Staate unter ih-rem lvahren Werke verkauft, weil die Konkurrenzder Käufer eingeschränkt ist; ein Nichtadlichcr darfohne ausdrückliche Erlaubniß der Negierung ein eid-liches Gut nicht kaufen und besitzen, und wenn dieseErlaubniß in einigen Fällen ertheilt wird, so darfder nicht adliche Käufer verschiedene sogenannteEhrenrechte, als Patronat, Gerichtsbarkeit, höhereJagd rr. micht ausüben. Wenn sich die Konkurrenz