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1 (1805)
Seite
317
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ohne Unterbrechung in ermüdender Thätigkeit erhal-ten muß; der menschliche Verstand und Scharfsinnmuß das Schicksal der Menschenklassen, welche jetztmit den Lastthieren fast gleich stehen, erleichtern, unddahin arbeiten, daß sie des Lebens froh werden;er muß feine Bemühung immer dahin richten, durchdie möglichstgeringe körperliche Anstrengung desMenschen den möglichsthohen reinen Ertrag allerGrundstücke und aller Gewerbe hervorzubringen.Der Reichkhum und der Wohlstand des Staats mußimmer mehr zu den Klassen herabstei'gen, welchejetzt nur die wolfeilsten und ärmlichsten Nahrungs -und ErhalkungSmittcl durch unausgesetzte Anstren-gung ihrer körperlichen Kräfte erwerben können.Es kann au keine wirkliche Veredlung des menschli-chen Geschlechts gedacht werden, wenn die Mehrheitder Nation von der zartesten Jugend an zu körper-lichen Arbeiten um Broderwerb angehalten werdenmuß, und wenn das Nachdenken der Staatswirteund der Staatswirtschaftslehrer nur darauf gerichtetist: die Menschen so wohlfeil als nur immer möglicham Leben zu erhalten; wenn sie an der Qualitätder Nahrungs - und ErhalkungSmittcl das sparenwollen, was an der Quantität, ohne den Hungertodherbeikommen zu sehen nicht mehr erspart werdenkann.

Es wird wol Niemand von mir verlangen, daßich das Kapital der Menschen in unferm Staate zuGelde oder zu jährlichem Ertrag anfchlagen solle;leider! giebt es noch Gegenden auf unsrer Erde, woeine solche Berechnung gar nicht auffallen würdeund Financiers, die sich gar nicht über eine solche