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1 (1805)
Seite
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Schlesien haben: Gold und Silber würden dort imWerte sinken, wie eine jede Waare, mit welcher einMarkt überhäuft wird; alle Produkte und alle Ar-beit würden eben dadurch im Preise steigen undSchlesien würde bald aufhören, mit feinen Waarendurch geringen Preis die Konkurrenz der Ausländerauszuhalten; aber wir haben dieses Übel wederin Schlesien noch in irgend einer andern Provinzdes preußischen Staats zu besorgen; ein vernünfti-ger Mensch und eine ganze Nation verkauft, umkaufen zu können, sucht Gold und Silber zu erhal-ten, um sich andre Waaren und Genüsse dafür ver-schaffen zu können; je mehr Waaren ein Land aus-führt, desto mehr wird es wieder einführen, undeine so kultivirte Provinz als Schlesien ist, wird we-nig mehr Gold und Silber durch seinen Handel ge-winnen, als der Luxus dort jährlich kpnsumi'rt odervernichtet.

Was soll man aber zu den Behauptungen sa-gen: daß Ost- und Wcstpreußen jährlich 2 Millio-nen Thaler an Gold und Silber im Handel mit demAuslande an das letztre verlören? Beide Provinzen' etzeugen weder Gold noch Silber, beide müssen jähr-lich die Überschüsse ihrer Abgaben in Gold und Sil-ber nach Berlin einschicken, und beide sind doch inden neueren Jahren an edeln Metallen eher reicherals ärnier geworden! Hier könnte man denn wohldurch die Erfahrung beweisen, daß die Provinzen,welche mehr Waaren einführen als ausführen, rei-cher werden; indessen ist hier nur mein Zweck, zuzeigen: daß diese Notizen und mühsam zusammen-

gesetzten Tabellen, bei denen man den Fleiß und die