Druckschrift 
1 (1805)
Seite
21
Einzelbild herunterladen
 

21

als das aus - oder eingeführte Getraide, Holz undEisen; man findet das Gold und das Silber alsonicht in den Ein - und AuSfuhrlislen, welches dochnothwendig geschehen müßte, wenn die Tabelle sichreResultate geben soll.

Wenn die Tabellen angeben, daß Schlesien ineinem Zeiträume von ic> Jahren für i^,gc>0,oooRthlr. Waarcn mehr aus - als eingesührt hat, soläßt sich für diese Provinz mit Sicherheit schließen,daß sich die Summe der 1^,600,000 Rthlr. in fol-gende 3 Antheile auflöse: i) in die Summen, um

welche die ausgesührten Waaren zu hoch und dieeingesührten zu niedrig angegeben sind; 2) in dieSummen für Waaren, welche heimlich ins Land ge-kommen sind, und Z) in die Summen, welche inGold und Silber oder in gemünztem Gelde als Über-schuß aller Abgaben nach Berlin, als Abgaben undnicht ausgeführte Versendung an Gelde nach andernLändern und als Zinsen von Kapitalien, welche vonAusländern nach Schlesien geliehen worden sind, indiesem Zeiträume geschickt wurden. In einigenProvinzen, vorzüglich in solchen, wo das vorhande-ne baare Geld zur Betreibung des innern Verkehrsnicht hinreicht, kommt noch eine vierte, aber verhält-nißmäßig sehr geringe Portion hinzu, nemlich dieVermehrung des im Lande zirkulirenden baarxnGeldes.

Wäre die Quantität des in Schlesien vorhande-nen Goldes und Silbers in einem so kurzen Zeit-räume um so viele Millionen vermehrt worden, undwürde sie noch jährlich um I bis 2 Millionen ver-mehrt, so würde dis keine erfreuliche Folgen für