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1 (1805)
Seite
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und Einfuhrlisten von Handelsstädten und Häfen we-nig innere Glaubwürdigkeit haben, lehrt uns dasNachdenken, denn ihre Sicherheit gründet sich aufdie Angaben von vielen Privatpersonen, welche beieiner falschen Angabe oft das größte Interesse ha-ben; und die Kontrolle der Offizianten, die bei denZöllen und bei den Behörden, welche dergleichenNotizen sammeln, angeftellk sind, kann durchaus nichtso genau fenn, und fo ins kleine Detail eingehen,daß von solchen Angaben Wahrheit zu erwarten ist.Wenn die Angabe der Ein - und Ausfuhr nach denWaaren und deren Gewicht oder Maaß bestimmtist, fo kann man schon mit mehr Sicherheit daraufbauen, als wenn blos der Wert der Waaren nachGelöe bestimmt wird, und das leßkre wird doch fastdurchgängig verlangt, um der Angabe und den Sum-men ein mehr statistisches und in die Augen fallen-des Anfehn zu geben. DaS Trügliche solcher Sum-men wird gleich groß feyn, wenn die Kaufleute, oderwenn die Zollossizianten den Wert der Waaren ta-xiren; erstre haben in den mehresten Fällen Dortheildabei, den Wert niedriger oder höher, als er wirk-lich ist, anzugeben, je nachdem sie Zoll geben sollenoder Bonifikation hoffen können. Die Zollossizian-ten haben Taxgrundfäße, die oft von dem wahrenWerk der Waaren beträchtlich abweichen, und beibeiderlei Angaben bleibt es immer unbestimmt, osider Wert der Waaren nach dem Einkaufs- oder nachdem Verkaufspreise bestimmt ist, ob die Fracht unddie Arbeitskosten beim Ein - und Ausladen darunterbegriffen sind oder nicht; auch kann eine Abänderungin den Formalitäten bei den Zöllen, oder in den