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Güter nach Geldsummen zu vergessen, daß diese Geld-summen nicht die Güter oder der Reichkhum selbstsind, sondern nur der Maasstab, nach dem diese be-rechnet werden können.
Ich würde, um diese Verwechselung des MaaS-ffabeS mit der zu messenden Sache selbst zu verhü-ten, in meiner Abhandlung gern die Masse der ge-nießbaren Güter auf eine andre Art angegeben undberechnet haben, wenn nicht ein jeder andrer Maaß-stab (z. B. nach Scheffel Roggen) noch weit grö-ßere Unbequemlichkeiten und Schwierigkeiten bei sichführte, welche dann noch mehr Jrthümer und falscheSchlüsse veranlassen.
Es mag immer eine schwierige Aufgabe schei-nen, auch bei den detaillirkcstcn statistischen Notizenden Grad des ReichthumS und des Wohlstandes ei-ner Nation mit Zahlen auSzuörücken, und die Er-fahrung lehrt gar oft, wie viele Mißgriffe von theo-retischen Schriftstellern gethan werden, wenn sie ausden bekannten statistischen Angaben, Schlüffe auf denReichthum einer Nation ziehen wollen. Es ist da-her nothwendig, den Wert statistischer Notizen über-haupt festzusetzen, ehe man die Anwendung dersel-ben zu einer Darstellung der Stufe des Reichthumsund des Wohlstandes, aus welcher eine Nation steht,unternimmt.
Der Wert aller statistischen Angaben wird zu-erst durch ihre innere Glaubwürdigkeit bestimmt, wel-che zum Dheil durch das Nachdenken ohne alle prak-tische Erfahrung geprüft und gemessen .werden kann,deren Prüfung aber auch zum Theil Erfahrung undKenntnis der Staatsverwaltung erfordert. Daß Aus-