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1 (1805)
Seite
XIV
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Ich glaubte nach meiner Selbstkenntniß durchdie Mittheilung meiner Betrachtungen meinemVaterlands, dem ich diene, zu nützen. Nlchtdie höhere Staatsregierung und Staatsverwal-tung will ich belehren, diese bedarf meiner Be-lehrung nicht; aber den denkenden Staatsbür-ger, den von seinen Pflichten als Mensch undals Staatsdienst überzeugten Offizianten wollteich durch meine Schrift darauf aufmerksam ma-chen, daß viele Gegenstände im menschlichen Le-ben, in den Bürgerlichen - und in den Dienst-verhältnissen, anders stnd, als ste Vielen zu seynscheinen, und daß noch bei vielen Menschen,deren Meinung, deren Arkheil und deren Wil-le sogar, Einstuß auf das Wohl und Weheihrer Mitbürger hak, Vorurtheile herrschen, dieein jeder Mensch, der nicht bloß um seinSelbst willen in der Welt lebt, einer ernstli-chen Prüfung unterwerfen muß.

Es wird wohl manchem Beurtheiler mei-ner Schrift ausfallend seyn, daß ich mehr vonHindernissen der Knltur und des Wohlstandesim preußischen Staate, als von der Beförderungderselben durch die Anstalten der Negierung ge-sprochen habe. Man ist überhaupt zu sehr ge-neigt, Kultur und Wohlstand eines Staats,oder Mangel an diesen, auf Rechnung der