Druckschrift 
1 (1817)
Entstehung
Seite
292
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Frankreich.

Franzosen eine neue Staatsverfassung, welche ihrenWünschen (?) und ihren Bedürfnissen (??) anpasse.Dabei nannte der Kanzler, doch immer in schonenden Wen-dungen, den Senat, nur den ehemaligen Senat(und doch war es dieser Senat, welcher Napoleonabsetzte und Ludwig den achtzehnten auf den Thron be-rief!), und erklärte ausdrücklich;hat auch der Senatmit jener Macht, welche ihn gründete, zu-gleich seine Existenz verloren; kann auch dergesetzgebende Körper in Zukunft ohne ausdrücklicheAutorisation des Königs nur noch schwan-kende Befugnisse besitzen; fo fahren diese beidenBehörden demungeachtet fort, zu dem gesetzlichen Aus-schüsse der Notablen des Königreiches zu gehören. Auchhat der König diese beiden Behörden zu Rathe gezo-gen, indem er aus deren Mitte diejenigen Gliederaushob, welche das in sie gesetzte Vertrauenverdient hatten. Durch diese Mitglieder hat derKönig so zu sagen sein Conseil vermehrt, und ver-dankt ihren Bemerkungen manchen nützlichen Zusatz,und manche nützliche Einschränkungen in der neuenVerfassungsurkunde. Was ich Ihnen nunmehr vor-legen werde, besteht in der cinmüthigen Arbeit einerCommission, an welcher a u ch Mitglieder des Senatsund des gesetzgebenden Körpers Theil hatten."

Man sieht, wie schnell man in Frankreich zu denGrundsätzen vor dem Jahre 1789 zurückgekehrt war.Nicht das Volk hat den König auf den Thron zurück-berufen ; der König hat ihn aus göttlichem Rechte und