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für Haidelshaym und vermainten, Pfaltzgraf Friderich were nit imLandt. Und zugen herab bis gen Haidlberg nach irera willen zuherschen. Aber hertzog Friderich saumbt sich nit und rit auch per-sönlich (doch haymlich) gen Haidelshaym. Da warden in drcyentagen vil Scharmützel gehalten. Darnach prachen die vier Fürsten in °irem leger auf und zugen herab mit dausent wolgerüssten phärtten undmit vil zu Fuess und fiengen uinb Haidlberg an zu prennen und dieFrucht auf dem veldt zu verwüessten. Aber Pfaltzgraf Friderichfeyret nit. Er hett 700 Pfärth und über das pracht zu im der Bischofvon Mentz 300 Pfärth; die hicltn haimlich auf die veindt an ainem 10Orth, da sy im nit entweichen mochten, nit weith von Seckhenha y m,am Fronnholz. Und da es nun zeit wardt, sprengt er herfür undgriff seine veindt im weiden veldt an und warf ernider Graf Ulrichvon Wierttenberg, Marggraf Carl von Baden und seinen bruedernJörgen von Metz mit 500 Grafen, Ritter, Herrn und knechten. Und 1^.
1462 (30. Jwü) wur den mer dann 300 flüchtig. Das geschah am vierten tagnach l St. Ulrichs tag Anno etc. 1462 jar.Matth. 44,23. Und zu letzt wardt der Bischof von Metz wider ausgelassen und
geschetzt umb 45000 gülden und Margraf Carl von Paden umbhundert dausent gülden. Daran gab er sein halben tail an der Graf-schaft Spanheym und Besyckhen, auch Pynhaym, das Stettleinund schloss, doch das er dise fleckhen alle wider lesen mecht. Undmachet Pfortzen zum Lehen.
Matth 44,31. 30. Er und sein Kitterschaft sein der Pfaltz desmals verpunden worden.
Er gab auch aus den hennden alles Recht, so er zu Haydelshaym 25und Eppingen, auch was er zwischen Seltz und Germershaym zujagen und zu vischen im Rhein hett.Matth. 44,38. Graf Ulrich von Wirttenberg wardt auch umb hundert dausent
gülden geschetzt und soll Stuetgarth zu ainem Lehen nemenund empfahen von der Pfaltz und nit aufsagen, weder er,30noch seine Erben, sy geben dann 30000 gülden. Und soltalle Clainat und khlainats werdt, die sein fraw aus demschloss Haidlberg gefüerth het, wider gen Haidlberg
antwortn. Aber der Bischof von Speyr gab Rottenburg auf demPrurein 2 und Wersau, auch den Hochwildpan auf dem Lossart ^P
für sein schetzung. Doch ist Jiottenburg in nachvolgenden
Matth 55<J are11 Wider gGleSt wor(leiK
5ß$ ' ' Darnach Anno dni 1470 hat pfaltzgraf Friderich seinem vettern
2470. pfaltzgraf Ludwigen von Veldentz und Spanhaym angcwungen
Schriessen und Armshaym, Stett und schlösser, und hat auS^O
1 Dass der Streit bei Seckenheim am 30. Juni 1462 stattqefundenhat, steht fest; vgl. den Brief Friedrichs bei Müller 11, 137: Mitwoch(nach) Petri et Pauli Apost. Matth. v. K. 43,28: in Pauli festo. Antonv. Ihringen, Mone, Quellens. 1,243: ultimo die mensis Junii dieMercurii.Speirer Chron. Mone I, 472: off mytwoch vor unser lieben frauwen 45dag visitacio Mariae virginis. — liier ist also xu verbessern: vorSt. Ulrichs tag {4. Juli, Sonntag) ^ 30. Juni, Mittwoch. Der Fehlerdürfte der Quelle der vorliegenden Datierung xuxuschreiben sein, da auchdie Mainzer Chronik, (ötädtechr. XV1I1, 49,15) nach statt vor schreibt.
2 Bruchrhein, hochliegendes Hügelland von Bruchsal gegen Wiesloch. 50