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Bayerische Chronik
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macht hett gehabt zc ;i thucn, an was sich im widersatzt,als das gros dort" zu Naw 1 , veracht den fürsten und seinher zumal ser. Sy waren auch also in dem dorf gerichtt,das ander mit in vermählten, das es in langer zeit nichtwol müglich war zu gewinnen. Als aber diser edel fürst 5für zoch, gewan er es in dem stegrayf und prannt es zugrünt aus. Der fürst was auch bei allen dingen in aignerperson b . [W. 85.] 2c. ©r Ijett baft fürftlid) unb groffcn Ijof,ratjt albeg ^errlid) unb ftardt %u ber fürften tag. ©r Ijett ain ( ' gro3anfetjen; t>tl fürfteu unb Ijerren ritten im 31t I)of unb gtengen groffer 1()fachen unb fpen auf in ju Derridjten. (Sr wa8 mädjtig, l)ett oilIanb§ unb feinet bater fdjäfc. ©3 marb in oerren lanben uii Donim gefagt unb gehalten, unb man fjiefe in nur frömber enbt benmächtigen Ijerfcogen. Ott füret fo ainen ritterlichen unb fürftlidjenfrieg, baüon man Dill unb met)ten fagt unb oerrüembt. ®8 ma§ 15ba§ ganü reid) unb bt) fürften unb ftett be§ reid)^ aufr t)aiffen unbanweisen fatjfer gribrid) tuiber in, unb er fiett nfemant }U petftanbt,bann pfalfcgraf gribrid) unb fein Ianbtleut unb folbner, naft DilSBeljam, bi) er fölbnet. 9iodj 30g er pei aßen feinen beteten inber öeint lanbt, umb ba3 ft) ntye in fein lanbt famen, nod) nid)^ 20fdjaben treten, ©r leb aud) t>on feinem frtcg§nolrf fain fdjimpflid),nodj unritterltdje, nod) öerräterifdje tat funber atö aufri^en d unbmit norbiffen. ®e§ frteg3 gleich meber in üerren. nod) nafjenbcnlanben nt)e gehört marb unb ijodj gepreift. ®abon audj biß unb molgu fdjretben mär. ©r ftürmet aud) feinen beteten ain molbefdjloffcn 25groffe magenpurg mit gemalt ah bem f)al£ üor ber ftatt (Stengen 2 ,©r fd)lug, bteng tritt gutter leut. Somit madjet er be§ friegg ainenbt 2c. 3d) mue£ aud) l)te inn oon smatyen abentemrlid)en ° fachenfagen. Ser !^el)am mürben gar biß erfdjlagen bei Sündigen 8an bem fdjarmu^eln unb ftürmen, mann ft) baft bem gutt nacfyftelten 30unb fid) I)artt barumb riffen. Unb fo pegruben bt) $el)aim bt)erfdjlagen Sßeljam, ir gefetten, t)t ain mtdjele anfcal, in ain gruben,

a zu P W. b In p füllen die letzten Zeilen die erste Hälfte derVorderseite einer neuen Lage; dann sind dreieinhalb Seiten leer gelassen,wohl um für nachträgliche Erweiterung Raum %u schaffen. Das Folgende 35bis xu In seinem her dy.sz kriegs steht nur in W und den Abschriftendavon. c ain ain W (erstes ain am Ende einer Zeile, xweites am Anfangder folgenden) (1 i nachträglich in e geändert W. aufrehen S } p. 261.

G abentewlichen W S. Die Sigle für r ist in W später mit andererTinte übergeschrieben icorden. 40

1 Langennau bei Ulm, erobert am 9. April 1462. Vgl. die Jahr-geschickten des Pfarrers Anton von Ihringen zum Jahre 1162: Ludwicusdux Bavariae cum Behemis expugnavit ae igne vastavit villam Naw,quae pertinet ad Ulmense dominium. Mone, Quellens. /, 243. EikhartArtzt, Qu. u. Er. //, 166. 4=5

2 19. Juli 1462.

3 Wohl Einsingen, ein Dorf südwestlich von Ulm.