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Bayerische Chronik
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326. [1. 121«. P. 397.] Nu als diso niderleg ergangenwas, schickt der pfaltzgraf zu Haidlberg 1 und Hess beigrosser pen gepieten, so die herren in die stat gefüertwurden, das niemant kainerlaj gesehray, gelächter oder jubelmachte, darab die herren betrüebt möchten werden. Das 5mucst auch also beschehen. Mit sölicher fürsichtigkaitüberwandt der edel fürst da und mengen enden sein veindt l .

• Wer aber sein gesta und getat alle beschreiben wolt,der möcht maniger band frömbder ansleg hörn, der ichwol nicht wol bericht bin. Doch pitt ich, wer warlich des i0edlen fürsten getat wisste, der setz es zu willen meinemgenedigen b herren her zue c . [W78 b ] (Sr 2 regirb and) feinlanb unb lernt in gueiem nnb löblichem tüefen nnb gnetem' 1 fribnnb redetet orbmtng nnb tt>a§ ben feinen nnb fnnber feines abl3matter, ©t; fetten groß auffegen nnb uordfjt auf in. ©r ma§ lf)audE) in anbern lanben beriiemt unb lieb gehabt bon frembben. ©rpeltjb unberfjetjratt; mann er Ijett ftd) fein gen bem lanb üerfdjribenDon toegen fcinS bettern pfalfcgrafen %1)t)lipp$, ber feinet prucberSubmtgS bor gemelt fun unb bannod) ain ftnb unb erb 511 berpfalfc unb für maS, bamit bie pfalfe unb für nit bon bem 20^flippen biel ober fäm. Slber fein leben lang mad)t grtbrtd) bkbefifeen. ©r mag feinem bettern %f)lllpp$ 6 ain gueter gerfjab.@r mert im bcrä lanbt mol. ßatjfer %xi berid) ber brtt toolt imbarumb nit letzen, ba3 er nit rechter erb toaS. 2)e3 achtet er nit;er befaB e3 bannod) berma&en, totje bor gefdfjrijben ift. 25

327. [T. 121 b . P. 399.] Nu hab ich euch f gesagt vonden fünf sünen des kaiser Ludwigs; nu so sag ich euchvon dem sechsten, den ich noch bisher hab ruen lassen.

Andreas 645,8 Der selb was genant hertzog Stcffan, dem an dem ersten, als ich

gesagt hab a , Nidern ßairen geviel. Als aber Albrecht von 30

Bairen, Ludwig und Hainr ich abgiengen 4 , geviel an in™ ^fooo^™t erb Obern * und Nidern Bairen.

Ebran 122,25

a zu Haidiberg fehlt PEW B. h genedigisten PW. < ! her zuefehlt B. — Der Fortsetzer in W setzt der Aufforderung entsprechend denSchluss hinzu. (1 guetten W, ebenso die Abschriften. ° Philipps ein- 35geflickt W. f euch auch T. E Ober P W.

1 Keine der bekannten Darstellungen Matth. von Kemnat, EickhartArtzt, Mich. Behaim (Qu. u. Er. z. bair. u. d. Gesch. II, III), Speireroder Mainzer Ohron. (Mone, Quellensanimlting z. bad. Landesgescn. II)ist die Quelle dieses Abschnittes, der sich aber doch auf einen giäen, wohl 40mündlichen Bericht zu stützen scheint; vielleicht Ebran': 1 ( Vgl. Ebran 152,HO.)

2 Dies ist der l. Zusatz des interessanten Fortsetzers Füctrers in W(Wessobrunner Handschrift).

3 No. 266.

4 1349 war er Mitregent von Niederbayern, 1353 Alleinregent des 45bessern Teiles von 'Niedcrbagern mit Landshut (Regensburgcr Vertrag vom

3. Juni 1353, Riezler ///, 29). 1363 kam er nach dem Tode Ludwigs V.und dessen Sohnes Meinhard auch in den Besitz von Oberbayern. Hain riehist vielleicht auf Heinrich XIV. f 1339 zu beziehen.