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Bayerische Chronik
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30. [T. 8 h . P. 27.] Die zeit kriegt der künig vonFrankreich* mit den Nortmannen und den Tennenund hergten ser auf einander. Der elter sun A_urelianusward herr in Kernten, als sein vater a gestorben was.Theodo kam junck an den hof zu Franckreich, das die 5zeit Grallia hiess oder Crinicy b **. Als diser Tlieodo zuettlichen jaren kam, ward er gar ain gestrenger und ritter-licher fürst. Er ward gar anschlegig vnd weis in seinenEbran 37,J. 8. raten; darumb gewunnen in die Gallischen gar lieb, ünder

21 der zeit herscht in Bayren Philippusc, von den Römern dar gesetzt. 1°

Sachs. Weltchr. Der was der erst krist in B.airen. Gordianus, der dreinndzwainzigisl ,!10f),:iS kaiser nach Julio. Als der vil geurleugt het in Persia und mit vilsigs und cren zu Rom kam, ward er erslagen durch den ietzgemeltenEbran 37,9Pliilippum. Der ward nach im kayser. Er het zwen o sün: PhilippumKöntgsh.354,26 Gaium 1 und Quirinum; die lebten allkristenlich. Der elter Philippus 1°ward zu Peru erslagen von Decio, der nach im kayser ward.

Königsh. 623,7 31. [T. 8 b . P. 28.] Nach dem ward die herschaft der Römer

Ebran 23,23. V ast geminnert und Bluegeo sich gar '' vil landt von in, und die Gallisch en~'*> oder Frantzosen wurden ser an herschaft aufnemeng und prachten vil

weiter landt under sieh, sunder Bairen, Swaben, Francken und*'B urgu n d v ** :;: .

32. [T. .9°. P.28.J Ich bab euch gesagt von Thasilone,der sieb in Kärnten nider Hess und Hess drey sün:A.ureUanus, Theodo und (i i* i mal dum. Nu lass ich diezwen ruen und sag euch von Aureliano. Der A_urelianus2&ward gestreng mit vil urleug; umb das gewan inSachs. Weltehr. D ecius der kaiser gar lieb 2 , wann diser Decius was geporn110,14 von Hungern. Und wellent 1 ' ettlich Cronisisten, das Phi-lippus der kristenlich kaiser erslagen sey von Valeriano 8dem kaiser Decio zu Lieb. 4 Decius schuef die sibenten acht über 30

:i sein herr T. b Crinicij T, crinici //. < Phylippus T. (l 21.übergeschrieben in T. 0 drey W. ' vast T. g wueelisen ser anherschaft P W. b wöllent T, wellend P, wellent W.

2lr)enttns Han&gloffen in W: * franefr. ** Ijatbas latoin uit perftanöcn. *** alles lepperey.

1 Ihr Beiname (iaius aus Säehs. Weltchr. 110,5.

- Die Quelle für diese Vorliebe des Decius gegen über Valerianus sinduiohl die Legenden von S. Laurencius und Ypolitus, Passional ed Köpkc374-?395.

:; Offenbar == Auroliano. Der Wechsel der Namensform erklärt siel' lwohl daraus, dass zwei Quellen zu Qrunde liegen, eine nnbel:annl((Garibaldus?) und die Sachs. Weltchr.

1 Das konnte eine Kombination der Freundschaft \ irischen \)vc UtnßVal. sein mit dem Berichte der Säehs. Weltchr. {oder Ekkehard v. Aura)110,15: mit sineme rade wart geslagen Philippus unde sin sone.