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einem Untersuchungsbeamten abgefasst zu sein scheint, davon ihm in der dritten Person gesprochen wird. Von dieserSeite ist daher leider weder etwas für, noch gegen die Ver-fasserschaft Dr. Peters zu gewinnen.
Daran ist die Erörterung noch eines weiteren Anhalts-punktes zu schliessen. Wie der S. XXVI abgedruckte Ein-trag in der Handschrift W zeigt, befand sie sich 1520 imBesitze Bernhardins von Trenbach (f 1530) zu Burgfrid, zujener Zeit Pfleger auf S. Georgen Berg ob Passau. Nunwar Bernhardin von Trenbecks Schwester Anna seit 1496mit Dr. Peter Paumgartner verheiratet, und durch sie kanndie Handschrift sehr wohl an ihren Bruder gelangt sein,der literarischen Bestrebungen zugetan gewesen sein muss;auch von seinem Sohne Hans wird berichtet, dass er ein„geschickter, wohl erfahrener, prachtlicher Mann, etlicherSprachen kundig" gewesen sei K Weil sich die Handschriftdamals in fremder Hand befand, ist vorauszusetzen, dassder Verfasser der Fortsetzung in W, der zuBernhardin von Trenbeck in Beziehung stand,1520 bereits gestorben war. üb dies auf Dr. PeterPaumgartner auch zutrifft, weiss ich nicht bestimmt; er istbis jetzt nach 1514 nicht mehr nachgewiesen worden. SeinTodesjahr ist leider nicht bekannt; sicher ist nur, dass ihnseine Gattin (f 1533), welche als Witwe bei ihrem Schwieger-sohne Sigmund von Preisingen zum Hubenstein wohnte,geraume Zeit überlebte 2 .
Nach Prüfung aller Umstände halte ich es für sehrwahrscheinlich, dass der Verfasser der Fortsetzung in W,der seinen Zeitgenossen unbekannt bleiben wollte und al| eSpuren, die auf seine Person führen konnten, so sorgfältigverwischte, Dr. Peter Paumgartner war.
c) Die Fortsetzung in H.Der Inhalt von II (vgl. S. 269 ff.) ist durch Streichungeinzelner Kapitel der Handschrift W und sämtlicher B el "fügungen des Fortsetzers, die durch Vergleichung mit C
1 Hund, bei Freyberg III, 733. . ^ _ rten
■ Daraus, dass der Fortsetzer in W (S. 264,17) nicht erwar.
konnte, Herzog Wolf gang (geb. 1. Nov. 1451) zu überleben, kann v*
schliessen, dass jener älter war.