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*9. Ruedbertus de S. Remigio 1 , Uertzog GottfridsMerfardt, ist in Cgm. 224 oder einer damit eng verwandtenHs. benutzt worden, indem hier das Konzil zu Olermontauch auf 1092 gesetzt wird (statt auf 1095, wie in Cgm. 252).Von dieser Handschriftensippe scheint auch die Sachs. Welt-chronik beeinflusst worden zu sein, indem sie das Konzilzwar nicht datiert, aber den ersten Kreuzzug zwischen dieEreignisse der Jahre 1091 und 1098 stellt. Vgl. meineAnm. S. 142 und 143. — Die Eroberung des hl. Grabesist namentlich wegen Herzog Egkhart mit dem Bundschuhkurz nach dieser offenbar ziemlich verbreiteten Darstellungunter Beiziehung der Scheirer Chronik in der zweitenRedaktion z erzählt.
10. Valerius Maximus 2 , Facta et dictamemora-bilia, wird nur für die kurze Stelle S. 6, welche vomTriumphe des Pompeius über Mithradates und Tigraneshandelt, als Quelle angegeben. Seine Benutzung ist wohlsicher nicht Eüetrer, sondern Garibaldus zuzuschreiben.
11. Gotfridus de Viterbia, Speculum Regum 8und Pantheon 4 sind wohl auch nicht direkt, sonderndurch die Vermittlung Garibalds von Einfluss auf FüetrersChronik gewesen. 125,0 wird durch ein ungenaues Zitatauf das Pantheon verwiesen, welches hier den Titel deregimine regum et pontißcum erhält. Füetrer hielt den wirk-lichen Titel für den Vornamen des Verfassers und machteaus Pantheon Gotfridi Viterbiensis seinen Pontus Gotfridus deViterbia 85,1. 127,38. Als Vorlage diente E 9 oder eine ver-wandte Hs., da nur diese Hs. Arfaxat und Phalech liest(vgl. 23,1.2.).
Der Einfluss Gotfrids beschränkt sich auf den Stamm-baum der Könige von Frankreich no. 36. 37, KarlmannsUebertritt in den geistlichen Stand no. 107. 108, die Ab-grenzung der bayerischen Bistümer 109, Karls Geburt zuIngelheim no. 121 und Karlmanns Söhne und König Karlno. 176.177.180.
1 Historiens des Croisades, Hist. oeeidentaux III, 717—882.
2 Ed. Halm, Teubner 1865.
ü M. G. Pertz SS. XXII, 21. Benutzt wurde die Wiener Hs. 3490oder die Hs. von Seitenstetten 298, vgl. S. 77, 37.4 Ebenda XXI L 107