Caba
Cabo
Cabo
Cade
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nach welchen dergleichen Geheimnisse erklärt werden sol-len, unter sich begreift: so kann man das Wort auchdurch jüdische Geheimlehre verdeutschen. Cake l hat die-sen Ausdruck aufgenommen.
Cabbalist, ein jüdischer GeHeimlehrer»
Cabbalistisch, geheimlehrig. S.übcr lchrig unter^est-hetisch.
Cabane, die Hütte.
Cabinetd, Franz. Cabinet, (spr. Kabinah). Es ist dasVerkleinerungswort von Cabane, welches A d. nicht un-wahrscheinlich von dem Deutschen Koben herleitet. Dis,verbunden mit dem Umstände, daß dieses Wort bereitstiefe Wurzeln in unsere Sprache geschlagen hat, könnteuns allenfalls berechtigen, es unter die Deutschen zuzählen, wenn nicht die undeutfche Betonung desselben esfür immer davon ausschlösse. Es bezeichnet bekanntlich:i. ein kleines Gemach, neben einem größern. Für dieseBedeutung desselben finde ich eine recht gute Verdeutschungin Ritterholds von Blauen Adriatischer Rose-mund, wo Beizimmerchen dafür gesagt wird. 2. Ineiner Fürstenwohnung dasjenige Zimmer, worin der Fürstselbst zu wohnen und den Regierungsgeschäften obzulie.gen pflegt; daher denn auch uneigentlich die Regierungselbst das Cabinett genannt wird. In dieser Bedeutung,sowol eigentlich als uneigentlich genommen, könnte es/in den meisten Fällen wenigstens, durch Geheimzimmer,welchesRüdiger vorgeschlagen hat, erseht werden. Esmuß in den Geheimzimmern etwas wichtiges in Werkesein. Der Befehl ist unmittelbar aus dem FürstlichenGeheimzimmer gekommen. Die Arbeiten des Geheimzim-mers füllen die meisten Stunden in dem Leben dieses thä-tigen Fürsten aus. 3. Ein Arbeitszimmer, worin Ge-lehrte und Geschäftsleute ihren Arbeiten obliegen. 4.Ein Zimmer, worin Werke und Seltenheiten der Kunstund der Natur verwahrt werden. Hier können wir, insofern, wie gewöhnlich, die aufgestellten Sachen, undnicht der Raum, gemeint werden, Kunstsammlung, Na-tursammlung, Kunst- und Natursammlung, Münz-sammlung, dafür sagen. In einigen andern Zusammen-setzungen könnte es füglich durch Zimmer erseht werden.So nannte der verstorbene Herzog Ferdinand von Braun-schweig seinen Cabinettsprediger Zimmerprediger; undeben so könnte man, wenn man wollte, auch Zimmer-rath für Cabinettsrath sagen. Ein Cabinettsstüek könn-te man ein Stück des engern Ausschusses, einen Ca-binettsmahler, einen der besten Mahler, oder einenMahler erster Größe, einen Cabinettsbefehl, einen un-mittelbaren, und, wo man frei reden darf, oft aucheinen willkürlichen nennen. Auf ähnliche Weise würdedas Wort auch in ähnlichen Fällen, wenn man wollte,sich recht gut verdeutschen lassen.
Cabochon (spr. Kaboschong), ein Edelstein , besondersRubin^, der zwar schon geschlissen ist, aber noch nicht
seine Form erhalten hat; also ein ungeformter Edel-stein, Rubin.
Cabotage (spr. Kabotage), die Küstensahrt, d. i. die Fahrtan den Küsten hin, von einem Hafen zum andern, mitVermeidung der hohen See. Ein dazu bestimmtes Schiffwird Küstenfahrer genannt, Cabotage treiben oder ca-botireu, die Küsten befahren oder Küstenhaudel treiben.
Cabriole, von den Deutschen Kapriole ausgesprochen, sowie es ehemahls auch geschrieben wurde, ein Luftsprung,ein Gaukelsprung. Im gemeinen Leben bedient man sichauch der Redensart Bockssprünge machen. Auf derReitbahn ist Cabriole der Sprung eines Pferdes, wennes mit allen Füßen zugleich in die Höhe springt, sichdann in der Lust ausdehnt und hinten ausschlägk.
Cabriolet (spr. Eabrioläh). ein leichtes einspäniges Fuhr-werk mir einer Gabel, worin das Pferd geht.
Cacao, eine Art Nüsse aus West-indien, woraus dieSchokolade gemache wird.
Caebeetiseb, nennt man denjenigen, dessen ganzes un-gesundes Ansetzn von innerer Verdorbenheit zeuget. Imgemeinen Leben sagt man von einem solchen: er steckein keiner guten Haut.
Cachexie, verdorbene Safte.
Cachiren (spr. kaschiren), verhehlen, verbergen, verheim-lichen und verstecken.
Caebotterie (spr. Kaschvtt'rih),' das geheimnißvolle We-sen am unrechten Orte, Unser Geheimnißkramerei sagtdas nämliche.
Cacique (ihr. Kazike), der Name eines Anführers der Wil-den in Amerika.
Cacochylie, die schlechte Beschaffenheit des Milchsaftes(Chylus).
Caeoehymie, die schlechte Auflösung oder Verdauungder Speisen und Getränke im Magen.
Cacodämon, ein böser Geist.
Cacophonie, der Uebel-laut oder Uebrlklang, Mißklang.
Cacotrophie, der schlechte Zustand des Ernährungsge-schäfts, im Körper.
Cadaver, der Leichnam, die Leiche, und in Bezug auftodtes Vieh, das Aas und Luder.
Cadavei°ö5, z. B. ein cadaverüser Geruch, 1. wennvon menschlichen Körpern die Redt ist, leichen-artiqoder leichenhaft; 2. wenn von andern todten Körperngesprochen wird, aashaft. Man kann auch Zusammen-setzungen bilden, welche das Beiwort einschließen, z. V.Leichengeruch, Aasgestank.
Cadeau (spr. Kadoh), ein kleines Geschenk oder Vergnü-gen, welches man jemand macht, um ihm seine Ach-tung oder Ergebenheit zu bezeigen. Wir sagen: ein An-gebinde.
Cadettee (spr. Kadangß'), i.wenn es für Tact gebrauchtwird, wie in der Tanzkunst, das Zeitmaß; 2. in derRedekunst und Dichtkunst der Schlußfall, d. i. einwohlklingender Schluß oder Fall eines Glicdersatzes.
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