Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
340
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wechselseitige Verbindung der Lander am Fußedes Kaukasus und des Hindu Kush in den frü-hesten Zeiten. War vielleicht der Zug des Bac-chus nach Indien und seine Erziehung in Nysaeine symbolische Darstellung einer Wanderung dergebildeten Völker des nördlichen Kaukasus zumsüdlichen Kaukasus, und einer dadurch entstandenenVerknüpfung jener Länder? Es wurden dem Bac-chus Züge zugeschrieben, wie dem Osiris, Sesostris,der Astarte und Dschemschiid. Liegen hierunternicht die Wanderungen der am höchsten ausge-bildeten Völker aus Armenien und Medien in dieherum liegenden Lander zum Grunde? Bacchuskam auf seinen Zügen, sagt die Mythe ferner,nach Phrygien und brachte von dort den Dienstder Kybele nach Griechenland. Von der Kybeleist in der hesiodischen Theogonie gar nicht die Rede,und wenn auch die Mythe von Bacchus nicht spä-ter war, als jenes Gedicht, so kann man dochwohl annehmen, dasi sie noch nicht zu dem grie-chischem Stamme gedrungen war, zu welchem derVerfasser der Theogonie gehörte.

Diese Theogonie war ohne Zweifel die Volks-lehre der Griechen, da sie in den später» mytho-logischen Sammlungen von Apollodor und Hyginan die Spitze der Mythen gestellt wird. Außerdiesen Volkslehren waren unter ihnen noch an-dere mehr geheime Lehren, wie es scheint. Manhat davon einige Angaben; ich will nur eine der-selben anführen und zwar die Orphische Lehre