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1 (1821)
Entstehung
Seite
117
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Dritter Abschnitt.

Die Verbreitung des Menschen.

Die Art ist das Beständige in der Natur,das Gesetz in der Verschiedenheit. Was sich ver-ändert, kann nicht zur Bestimmung der Art die-nen, nur das Unveränderliche bezeichnet dieselbe.Art und Urbildung sind folglich einerlei und Linnehatte schon den reinsten Begriff von Art, wenn,er sagt: es giebt so viele Arten, als ursprünglichverschiedene Gestalten erschaffen sind. Auch ha-ben wir keinen andern Zweck bei der Naturfor-schung als überall das Beständige, das Gesetz zusuchen, wonach sich die Mannichsaltigkeit der Na-tur richtet.

Aber in der Anwendung dieses Begriffsherrscht eine grosie Verschiedenheit. Einige hal-ten sich strenge an die Erfahrung, nehmen alleKennzeichen für bestimmend an, welche sich derErfahrung zufolge nicht verändert haben, und ma-chen aus jeder besonder» Gestalt eine besondereArt, so lange nicht durch Erfahrung dargethauist, daß sich diese Gestalt in eine andere yerwan-«