Dritter Abschnitt.
Die Verbreitung des Menschen.
Die Art ist das Beständige in der Natur,das Gesetz in der Verschiedenheit. Was sich ver-ändert, kann nicht zur Bestimmung der Art die-nen, nur das Unveränderliche bezeichnet dieselbe.Art und Urbildung sind folglich einerlei und Linnehatte schon den reinsten Begriff von Art, wenn,er sagt: es giebt so viele Arten, als ursprünglichverschiedene Gestalten erschaffen sind. Auch ha-ben wir keinen andern Zweck bei der Naturfor-schung als überall das Beständige, das Gesetz zusuchen, wonach sich die Mannichsaltigkeit der Na-tur richtet.
Aber in der Anwendung dieses Begriffsherrscht eine grosie Verschiedenheit. Einige hal-ten sich strenge an die Erfahrung, nehmen alleKennzeichen für bestimmend an, welche sich derErfahrung zufolge nicht verändert haben, und ma-chen aus jeder besonder» Gestalt eine besondereArt, so lange nicht durch Erfahrung dargethauist, daß sich diese Gestalt in eine andere yerwan-«