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Mythen ist nicht zu verwundern, da die Griechendie Mittelspersonen und die Uebersetzer waren,wodurch die Nachrichten von phöuicischen Mythenauf uns gekommen sind. Geringer ist die Aehn-lichkeit mit den ägyptischen Mythen, doch fehltauch in manchen Zügen die Uebereinstimmunanicht, wie wir oben gesehen haben. Ja wenn wirdie Sache genau betrachten, so finden wir, daßkein Hauptzug dieser Mythen den Griechen ganzallein eigen und eigenthümlich ist. Wohl abernamen sie Mythen von andern Völkern auf underweiterten und verschönerten sie so, daß man sieoft nicht mehr in ihrer ursprünglichen Gestalt er-kennt. Auch die Hcsiodischen Mythen wurdenspater vergrößert und verschönert, und nameneine andere Gestalt an.
Ein ganzer griechischer Mythenkreis kommtin der Hesiodischen Thcogonie nur nachdem Namendes Gottes vor, auf den er sich bezieht. Es sistder Mythenkreis des Dionysos, seine Erziehungin Nysa, seine Züge durch einen großen Theil derdamals bewohnten Erde,und vorzüglich sein Zug naäzIndien. Einige alte Schriftsteller versetzten Nysanach dem glücklichen Arabien, aber Arabien warden Alten ein unbekanntes Land, wohin sie dasUnbekannte überhaupt versetzten. Die Stadt Ny-sa liegt vielmehr auf der Südseite des HinduKush im heutigen Kabul und wir haben eine ziem-lich genaue Bestimmung der Lage und Schilde-rung der Gegend in Arrians Erzählung von denThacen Alexanders. Es führt dieses auf eine
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