Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
326
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Aegyptische Koümogonie.

Wir können hier auf ein Werk verweisen,welches mit großer Gelehrsamkeit und Genauig-keit, so wie mit dem größten Scharfsinne die Mythender Aegypter dargestellt hat. Es ist die Symbo-lik und Mythologie der alten Völker, besondersder Griechen v. Fr. Creuzer. 2te Aust. Leipzig u.Darmstadt 16^9. 2 Thle. Wir sehen hier denUrsprung »er ägyptischen Mythologie aus astro-nomischen Betrachtungen, welche allen Völkerngemein und aus Naturbegebenheiten, welche demLande Aegypten besonders eigen sind. Mit ge-schickter Deutung, ohne Deutelei, ist alles so ab-gehandelt, daß wlr überhoben sein köunten, etwasvon diesen Mythen zu sagen, wenn wir unsNicht vorgesetzt hätten, die Koömogonieen, wie sieUNS die Alten liefern, neben einander zu stellen,wo rpir also die ägyptische Theogonie und KoS-mogonie wie sie Diodor von Sicilien uns liefert(I.. 1. c. ro,) nicht übergehen dürfen. Sie ver-dient überdies ihrer sinnvollen Darstellung wegenAufmerksamkeit. Doch bedarf es keiner wörtli-chen Uebersetzung, sondern nur eines Auszuges.

In Aegypten, wird gesagt, waren die er-sten Menschen wegen der glücklichen Beschaffen-heit des Landes und der Natur des Nils. DasLand liefert nämlich von Natur so viele Nah-rungsmittel, daß dadurch das Erzeugte leicht er-nährt wird; so wächst dort die Wurzel des

(L/nerus eserrlLntuL), der LvtuS (Uluun-