Die dritte Periode folgt nun. Es herrschteZeus. Seine Kinder von der Metis fraß er auf,weil ihm von der Erde verkündet war, daß sieherrschen würden. Athene kam aus seinem Kopfe.Thetis gebar ihm die Horen, Eunomie, Dike undIrene (Gesetzgebung, Rechtspruch und Frieden),Eurynome gebar ihm die drei Charitinnen, De-meter die Persephone, welche Aidoncus raubte,Mnemosyne die neun Musen, Leto den Apollo unddie Artemis, zuletzt Hera die Hebe, den Ares unddie Eilithyia. Hera gebar auch den HefaisioSohne Liebe. Dem Poseidon gebar Amphirite denTriton. Mit Aphrodite zeugte Mars Furcht undSchrecken und die Harmonie. Maia gebar demZeus den Hermes, Semele Kadmos Tochter eineSterbliche den Dionysos, Alkmene den Herakles.Hefaistos vermahlte sich mit Aglaia, Dionysosmit Ariadne, Minos Tochter, Herakles mit Hebe.Die Okeanine PerseiS gebar der Sonne die Kickeund den König Aeteö. Dieser Sohn der Son-ne vermählte sich mit Jdvia, einer Tochter des Oke-anc-S, welche ihm Medea gebar. Nun folgendie Verbindungen der Göttinnen mit den Sterb-lichen.
Wir bemerken in diesen Mvthen sogleich einegroße Aehnlichkeit mit den phönicischen Sagen,und da hier offenbar Wörter aus den semitischenSprachen Vorkommen, so können wir wohl schlie-ßen, daß die phönizische Mythe übergegangen seiin die griechische, nicht umgekehrt. Denn dasVorkommen griechischer Wörter in phönicischen