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1 (1821)
Entstehung
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der Buddhalehre und namentlich in den Lehrender Tibetaner ein wichtiges kosmogonischeö Mit-tel. In der dritten Zeit ward die Erde geschaf-fen, schon undurchsichtig und zum Tyeil Ahri-mans Gebiet. Albordsch wurde zuerst erhoben,der Mittelberg, der ganzen Erde Wurzel. Sosteht auch nach der alten Erdbeschreibung der In-der, in der Mitte der Erde, der Berg Meru, dieStühe des Ganzen. Aus der Quelle Ar-dechsur strömt alles Wasser der Erde. Dannwurden Baume geschaffen. Anfangs ließ Or-muzd einen Baum hervorgehen, der war dürr,aber Amschaöpand Amerdad setzte den Baum indas Wasser, welches Taschter auögoß, und eswuchsen Kräuter und Baume hervor auf der Er-de, wie Haare auf des Menschen Haupt. In derfünften Zeit schuf Ormuzd die Thiere, und zwarzu erst einen Stier, welchem Ahriman den Todgab, und aus welchem sich nach dem Tode dieThiere nebst den Heilkräutern entwickelten. End-lich wurde der erste Mensch KaiomortS ans deinStiere gebildet; aus dem Samen entstand einDoppelbaum, und daraus das erste Menschenpaar.Nach dieser sechsten Zeit folgte das Ruhefest.

Zwölf Jahrtausende führen Ormuzd und Ah-riman «ine wechselnde, streitende Herrschaft. End-lich wird Ormuzd siegen und die granzenlose Zeitbeginnt von Neuem. Hierin, so wie noch in man-chen andern Stücken erscheint deutlich eine Aehn-lichkeit zwischen der Religion der Hindus und derPerser. Doch wir verweisen diejenigen, welche