bemüht war, dieser Lehre die Einheit zu gebenderen sie zu ermangeln scheinen.
Alles von Ormuzd Geschaffene hat seinenSchuHgeist, seinen Ferner. Er ist der Gedankedes Schaffenden vor der Schöpfung, das Wesendes Geschöpfes, unsterblich und rein, wie alles,was Ormuzd schuf. Aber zum Körper überge-gangen ist das Geschöpf Ahrimans Angriffen un-terworfen, denn der dunkle Körper gehört schonin Ahrimans Reich.
Sechs Geistee der ersten Ordnung, Amschas-pands (Lrnesclik sepieanre) umgeben den Throndes Höchsten, und machen mit ihm sieben. Sieheißen: Bahman, König des Lichts und des Him-mels; Ardibehescht, Feuer und Gesundheit ge-bend; Schahriver, Schöpfer der Metalle und Va-ter des Mitleids; Sapandomad, Ormuzd gebore-ne Tochter, Mitbilderin des ersten Menschenpaa-res; Khordad, König der Jahre, Monate, Tage;Amerdad, Schöpfer der Bäume und des Getrei-des. Eine Menge Jzeds, Geister der zweitenOrdnung, beherrschen die Natur.
Alles dieses ergiebt sich aus Vendidad, ei-nem der ältesten der Zendbücher. Was folgt, istaus Bundehesch genommen, einem wahrscheinlichspäter» Buche, doch wird darin stets das alteGesetz angeführt. Zuerst schuf Ormuzd das Licht,das Feuer und die Sterne, daräuf das Wasser,welches die Erde bedeckte, durch einen himmli-schen Wind an der Oberstäche gehoben wurde undWolken bildete. Ein solcher Wind ist auch in