Druckschrift 
1 (1821)
Entstehung
Seite
286
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fers, Erhalters und Regierers in der indischenReligion offenbar auf den Naturdienst des Vol-kes gestellt, der das Gebäude bildet, wovon dieseLehre der Gipfel ist. Sie herrscht in den Vedas,und ist dort mit einem philosophischen Tiefsinnebehandelt, welcher von ihrer spätem Ausbildungzeugt. Wenn wir die verschiedenen ReligionenIndiens auf diese Weise folgen lassen, so gehenwir von dem oben ausgeführten Grundsätze aus,daß immer das Unentwickelte dem Entwickeltenvorausgehen, und daß ein sinnlicher Sternen-dienst und ein sinnlicher Naturdienst dem geisti-gern Naturdienste, so wie dieser der hohem Leh-re von der Einheit Gottes voraus gehe.

Aehnlich im Aeußern und doch wesentlich ver-schieden ist die Buddhalehre. Für dasselbeVolk gelehrt, stimmt sie mit der Brahmalehre sehroft zusammen, in der Zeitrechnung- den Weltf-rieden, der Seelenwanderung, der mythischen Erd-beschreibung, der Verehrung des Ganesa, derKali (der bösen Gottheit), des Kartikeja oderSkanda, den heiligeü Oertern, und selbst in derErscheinung des Buddha, so daß man sie wohlfür , sine Schwester derselben halten kann, aberfür eine sehr ausgeartete Schwester. Die Drei-einigkeit herrscht in ihr nicht mehr; die Men-schen sind alle von einer Art, die Verehrung desFeuers findet nicht statte Vorzüglich aber unter-scheidet sie sich dadurch, daß sie das Dasein einesRaumes und einer Welk von Ewigkeit lehrt, wel-che durch Naturkräfte, reäiert von einer ^oth-