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Indra. Mit dieser ältesten aller Religionen, wo-zu die Völker auch wieder herabsinssn, wenn sieverschlossen aus fernen Inseln in einpm schönenKlima sich der Sinnlichkeit ganz Hingaben, wiedie Bewohner der Südseeinseln, wird auch dieVerehrung der Zahl Sieben als Zahl der Tagedes Mondwechsels nnd der Planeten herrschend.Die Verehrung der Zahl Drei bezeichnet das Er-wachen der Größenlehre überhaupt, so wie derRechenkunst insbesondere. Die Verehrung derZahl Fünf, den Indiern allein eigen, und offen-bar später, deutet auf eine genauere Natnrbeob-achtung, als wir bei den andern Völkern finden.Dem Sterndienste folgte der Naturdienst, zuerstsinnlich als Verehrung der Elemente, der nutzba-ren Thiere, dann geistig als Verehrung der Na-turkräfte. der Entstehung, Erhaltung und Erzeu-gung, auch gehört hieher bei dem naturbeobach-tendcm Volke der Inder der Glaube an die wech-selnden Umläufe der Natur und der Menschheit.Die Vo-kdreligion in Ostindien scheint sich nie-mals über diesen Naturdienst erhoben zu haben,so wie sie sich noch jetzt nicht darüber hebt. EineVerfeinerung dieser Religion ist der Feuerdienstder alten Perser als Darstellung von Licht undGut im.Gegensätze von Dunkel und Böse, ws*von sich Spuren in der Brahmalehre finden,welche das Fetter eine Gottheit nennt*). Endlichfolgt die Lehre von der Einheit Gottes des Schöp-
*) Itesissreb. V. g. x. 4§L.