erliche Opfer dem Feuer dargebracht, eine Spurdes persischen FeuerdiensteS zu enthalten, zumalda es den in der altpersischcn Religion höchst be-deutenden Namen Homam führt.
Wenn die Gelehrten über das Alterthum for-schen, so pflegen sie gewöhnlich in zwei verschie-denen Richtungen auseinander zu gehen. Einigelassen die geistigen Vorzüge des Menschen auseiner rohen thierischen Natur sich von selbst ent-wickeln, ohne fremdes Einwirken, wenigstens solldieses nur lzufälliges Einwirken der äußeren Na-tur sein, wie wir es noch oft bemerken. Audrehingegen lassen den Menschen vollkommen, demGeiste, so wie dem Körper nach aus der Handdes Schöpfers hervorgehen, und von seinem er-sten, göttlichen Zustande nach und nach bis zumWilden herabsinken, Jene Lehre könnte mandie Lehre von der Aenerario der Mensch-
heit nennen, wo das Lebendige hervorgeht ausSchlamm und Faulniß; ein unerfreuliches seichtesSpiel mit Vorstellungen, wie Condillac's belebteStatue, welche den Arm ausstreckt, und nungleich sagt, da ist Raum. Die zweite Lehre hin-gegen verliehet sich in mystischen Ansichten undin einer holen Bewunderung des AltcrthumS, diesie für tief ausgeben möchte. Beide nähern sichder Wahrheit von verschiedenen Seiten. Wirdürfen das Grundgesetz der Natur nicht aufgeben,welches wir in den vorigen Abschnitten bestätigtsahen, und welches wir an jedem einzelnen Men-schen wahrnehmen, daß nämlich die Natur in al-