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ist sehr groß in Ostindien. Nach den Vedas istnnr ein Gott; er ist Brahma, er'ist Wischnu, erist Siwa, er ist Indra, er ist Alles. Ueber Brah-ma, Wischnu und Siwa seht Paullinus in deroben angeführten Schrift einen höchsten Gott, Pa-rabrahma, und Poliers Pandit nennt diesen höch-sten Gott Brahma, dagegen den Gott der indi-schen Dreieinigkeit (Trimurti) Birmah. Die mei-sten Inder verehren jetzt als den höchsten GottSiwa, doch stellt man noch in manchen GegendenWischnu höher, und vormals scheinen die Vereh-rer dieses Gottes häufiger gewesen zu sein. DerKampf der Meinungen hat blutige Kriege, Zer-störungen der Tempel zur Folge gehabt, und nochjetzt yertheidigen die Verehrer jener Gottheitenihre Meinungen nicht selten mit dem Schwerdte.Brahma hat keine Verehrer und Tempel, worausman auf bivterdrückung und Vernichtung seinerAnhänger hat schließen wollen, aber es könntewohl sich darauf beziehen, daß jetzt das schaffendeWort verstummt sei und nichts Neues mehr gezbildet werde« Welche Verschiedenheiten von Sek-ten sich in Indien finden, lernt man besondersaus Buchanan's Reise nach Mysore *). Es giebtKasten von Webern, Gerbern u. s. w. von wel-chen einige W'lschnuwiten, andere Siweniten sind(1. sz6). Eine Kaste von Artzneisammlern ver-ehrt Siwa und Wischnu als denselben Gott (1.,ZZ6),.Die sonderbare Kaste der Nairen auf der Küste
*) Vo^«»s io Ll^sors loonll. Z 1. 4to.
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