„Er dachte: dieses sind Welten; Ich willHüter der Welten schaffen. So zog er aus demWasser und bildete ein lichtumhüllteö Wesen. Erschaute es an und des also angeschautett WesensMund öffnete sich, wie ein Ei. Aus dem Mun-de gieng Rede hervor. Die Naselöcher weitetensich, ans den Naselöchern trat Athem, aus demAthern ward Luft verbreitet. Die Äugen öffnetensich, aus den Augen sprang ein Blick hervor,ans dem Blicke ward die Sonne gezeugt. Die!Ohren erweiterten sich; aus den Ohren kam dasHören, und aus diesem des Raumes weite Ge-biete. Die Haut dehnte sich, der Haut entsproß-ten die Haare und aus diesen wuchsen Bäumeund Kräuter. Die Brust öffnete sich; aus derBrust ging Gemüth hervor; aus dem Gemütheder Mond. Der Nabel borst, aus dem kam Ver-schlingen; aus diesem der Tod. Die ZeugungS-theile traten hervor; aus ihnen floß fruchtbrimaender Same, woraus die Gewässer ihren Ur-sprung nennen."
Also geistiger Ursprung des Ganzen; ein Ge-danke der Kraft wird und die Welt erzeugt; Wasserüber der Feste, wie die Mosaische Lehre sagt,Wasser unter derselben; Erde, Licht als Grund-store der Körper. Das Ganze wird als ein or-ganisches Wesen dargestellt, ein Versaren, wiewir es in einigen andern KoSmogonien antreffettwerden. Aus jener organischen Ordnung des Gan-zen entspringen die Sdnne, das Auge, der Blickder Welt, Feuer und Sprache, Lust und Athem,